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Ein Asteroid ist nach Nicollier benannt

Claude Nicollier (72) ist der einzige Schweizer, der im Weltall war. Durch einen Autounfall im Jahre 1969 schien seine Karriere als Miliz-Jagdpilot der Schweizer Luftwaffe ein Ende gefunden zu haben. Als Nicollier im Fernsehen die erste Mondlandung vom 21. Juli 1969 sah, setzte er alles daran, wieder fliegen zu können. Ein Jahr später sass er wieder im Cockpit eines Fliegers.

Ab 1976 arbeitete er als Wissenschaftler bei der ESA in Noordwijk, wo er sich als Raumfahrer bewarb und im Dezember 1977 für die erste ESA-Astronautengruppe ausgewählt wurde. Nicollier war insgesamt viermal im All. Die Schweiz hat er dabei nie überflogen. Dafür ist der Asteroid 14826 nach ihm benannt. 2004 nahm Nicollier einen Lehrauftrag an der ETH Lausanne an. 2007 wurde er als Astronaut pensioniert. Seit Juni 2007 ist er Verwaltungsratspräsident des Forschungs- und Entwicklungszentrums CSEM, das in Alpnach eine Filiale mit 42 Forschern hat.

Claude Nicollier ist seit Ende 2007 verwitwet; er hat zwei Kinder. Nebst seinen Erlebnissen ausserhalb der Erdatmosphäre beschreibt er laut Wikipedia einen Aufstieg zum Matterhorn zusammen mit seiner damals 14-jährigen Tochter 1992 als Höhepunkt seines Lebens.

(bu)

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