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«Ein Wunder»

TV-Sendung «Sabine Kloske dürfte eigentlich nicht mehr leben. » So begann der Beitrag «Methadon als Krebsmittel» im ARD-Politmagazin «Plusminus» am 12. April. Zwei Jahre zuvor war bei ihr ein bösartiger Hirntumor diagnostiziert worden. Nach der Diagnose war ihr noch eine Lebenszeit von 12 bis 15 Monaten prophezeit worden.

Doch es kam anders, der Tumor ist nicht zurückgekehrt. Sabine Kloske führt «dieses Wunder», wie es im TV-Beitrag hiess, auf das Medikament Methadon zurück, von dem sie täglich zusätzlich zur Chemotherapie zweimal 35 Tropfen einnimmt.

Die Forscherin Claudia Friesen habe schon 2008 im Labor und an Tierversuchen beobachtet, dass Krebszellen sterben, wenn sie zur Chemotherapie Methadon hinzugefügt habe. Auch bei Patienten habe sie so den Krebszellentod erzielen können. Trotzdem bekomme sie von keiner Pharmafirma Unterstützung. An klinischen Studien sei niemand interessiert, heisst es in der Sendung. «Doch der Hauptgrund, warum das Interesse gering ist, Methadon als Krebsmittel zu erforschen, ist wohl der: Es ist nicht patentfähig und somit extrem billig », sagte die Sprecherin des Magazins. Die Forschung lohne sich nicht. (Kn)

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