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ELM GL: Sonnenereignis: Ideale Wetterbedingungen am Martinsloch

Am Wochenende war es wieder soweit: Die Sonne blickte durchs Martinsloch in Elm. Es herrschten ideale Wetterbedingungen, sodass die Kirche mitten im Sonnenkegel stand.
Die Sonne scheint am 30. September 2016 durchs Martinsloch und erleuchtet die Kirche von Elm. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

Die Sonne scheint am 30. September 2016 durchs Martinsloch und erleuchtet die Kirche von Elm. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

Im 626-Seelen-Dorf Elm wartete vergangenes Wochenende ein seltenes Naturspektakel auf unzählige Schaulustige: Das Sonnenereignis am Martinsloch.

Dabei haben sich die Sonnenstrahlen am Donnerstag, Freitag und am Samstagmorgen den Weg durch das Loch im Felsen im Kanton Glarus gebahnt. Am allerbesten konnten die unzähligen angereisten Fotografen und Naturliebhaber das Phänomen am Freitagmorgen bewundern – die Kirche von Elm stand an diesem Tag direkt im Lichtkegel der Sonne.

Bei strahlend blauem Himmel hat sich am Freitag zur Sonnenaufgangszeit die Sonne ihren Weg durch das Martinsloch gebahnt. Bei dem Loch handelt es sich um eine Öffnung in den Tschingelhörnern. «Heute ist ein idealer Tag – so schön habe ich das Sonnenereignis selten gesehen», so der 76-jährige Dorfeinwohner Hans Rhyner, der das Spektakel noch nie verpasst hat und jedes Jahr den Zuschauern das Sonnenereignis erklärt.

Spektakel dauert nur wenige Minuten

Das Martinsloch liegt auf einer Höhe von etwa 2600 Metern und ist vom Tal aus im Dorf Elm sehr gut sichtbar. Das Sonnenereignis in Elm findet nur zwei Mal pro Jahr statt. Gerade einmal zwei Minuten scheint die Sonne direkt durch das Felsloch auf den Elmer Kirchturm. Das Loch im Berg ist 22 Meter hoch und 19 Meter breit. Es lockt jährlich Dutzende Schaulustige an. Das nächste Mal findet das Spektakel am 12. März 2017 statt.

Aber wie ist das Loch überhaupt entstanden? Der heilige Martin soll laut einer Sage für das Felsenloch in den Tschingelhörnern verantwortlich sein: Er soll einen schweren, mit einer eisernen Spitze versehenen Stab nach einem Riesen geschleudert haben, der seine Schafe stehlen wollte. Der Stab aber verfehlte sein Ziel und durchbohrte den Berg knapp unter dem Grat – entstanden ist das Martinsloch.


Stefanie Nopper

Unzählige Interessierte versammelten sich vor der Kirche in Elm, wo Hans Rhyner (weisser Pullover, Sonnenbrille, Mitte), das Sonnenereignis erklärt. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

Unzählige Interessierte versammelten sich vor der Kirche in Elm, wo Hans Rhyner (weisser Pullover, Sonnenbrille, Mitte), das Sonnenereignis erklärt. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

Unzählige Schaulustige, darunter viele Fotografen und auch Schulklassen, bestaunen das Sonnenereignis bei der Kirche Elm. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

Unzählige Schaulustige, darunter viele Fotografen und auch Schulklassen, bestaunen das Sonnenereignis bei der Kirche Elm. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

Die Kirche von Elm nach dem Ereignis: Nachdem die Sonne durchs Loch schien, ist sie hinter dem Grossen Tschingelhorn aufgegangen. Im Bild ist der Lichtkegel zu erkennen, der vorher die Kirche beleuchtet hat. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

Die Kirche von Elm nach dem Ereignis: Nachdem die Sonne durchs Loch schien, ist sie hinter dem Grossen Tschingelhorn aufgegangen. Im Bild ist der Lichtkegel zu erkennen, der vorher die Kirche beleuchtet hat. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

Das Spektakel beginnt und die Sonne bahnt sich ihren Weg durchs Martinsloch. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

Das Spektakel beginnt und die Sonne bahnt sich ihren Weg durchs Martinsloch. (Bild: Stefanie Nopper / Luzernerzeitung.ch)

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