EM-PROMIS: «Fedi» und «Chappi» nehmen Eva in die Zange

Einmal neben US-Soapsuperstar Eva Longoria sitzen! Dieser Traum ist für zwei Schweizer Sportstars plötzlich Wirklichkeit geworden: Tennis-Weltnummer 1 Roger Federer und Ex-Natikicker Stéphane Chapuisat.

Drucken
Teilen
Eva Longoria mit ihrem Ehemann Tony Park. Links von den beiden sass Roger Federer, rechts davon Stéphane Chapuisat (nicht im Bild). (Bild Keystone)

Eva Longoria mit ihrem Ehemann Tony Park. Links von den beiden sass Roger Federer, rechts davon Stéphane Chapuisat (nicht im Bild). (Bild Keystone)

Diese beiden verfolgten den EM-Viertelfinal Frankreich gegen Italien im Zürcher Letzigrund neben den beiden Tricolore-Fans Longoria und ihrem aus Frankreich stammenden Ehemann Tony Parker. Die berühmte Schweizer «Eskorte» nützte leider bei der 0:2-Pleite der Franzosen nichts. Staatspräsident Nicolas Sarkozy, der mit seiner Ehefrau Carla Bruni übrigens angekündigt war, aber nicht erschien, blieb der Untergang des Vize-Weltmeisters erspart.

Ein reiner Zufall?
«Es war natürlich ganz amüsant, gleich neben so berühmten Leuten zu sitzen», erzählte Chapuisat, der in seiner Karriere 109 Länderspiele bestritt und 21 Schweizer Tore erzielte. «Es war aber ein reiner Zufall. Ich ging mit einem guten Freund zum Spiel.» Über was spricht man denn so mit Eva Longoria? «Nun, wir haben uns aber sehr nett über Fussball, Tennis und die Schweiz unterhalten», meinte «Chappi» weiter. «Sie wollte sich mit ihrem Ehemann das Spiel in Ruhe ansehen und genoss das trotz Niederlage auch.» Ein Beweis mehr, wie Superstars die Schweizer Zurückhaltung und Höflichkeit schätzen?

Auch Federer amüsiert
Schaut Chapuisat denn überhaupt Longorias TV-Serie «Desperate Housewifes»? «Ja, ab und zu schon mal», erklärte der Westschweizer, der mit seiner Berner Ehefrau Marianne zwei Kinder hat. «Ich habe Frau Longoria natürlich schon erkannt, aber nach einem Autogramm habe ich sie jetzt nicht gerade gefragt?» Auch Roger Federer, der mit seiner Lebensgefährtin Mirka Vavrinec zum Spiel kam, hielt sich da natürlich zurück, genoss aber das «sehr vergnügliche, seltene und amüsante» Beisammensein mit Longoria, Parker und Chapuisat «in vollen Zügen».

André Häfliger, Zürich