Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ERNÄHRUNG: Neues Trend-Getränk aus den USA schwappt nach Europa über

Switchel – ein Getränk mit Ingwer und Essig wird in den USA als neues Gesundheitselexier gefeiert. Mit Gin gekühlt könnte es auch hier ein Hit werden.
Katharina Aufderheide
Der Mix für das Trendgetränk Switchel: Apfelessig, Ingwer, Zitrone und viel Wasser. (Bild: Getty)

Der Mix für das Trendgetränk Switchel: Apfelessig, Ingwer, Zitrone und viel Wasser. (Bild: Getty)

Katharina Aufderheide

Der Name tönt nicht nach Erfrischungsgetränk. Und: Ein wichtiger Bestandteil der Mixtur ist Essig. Klingt seltsam. Schmeckt aber zauberhaft. Und ein Blick auf die Zutatenliste bestätigt den Gesundheitshype in den USA: Die Mischung aus Ingwer, Apfelessig, Zitrone und Ahornsirup (oder Honig) ist naturbelassen und hat nach Dr. Josh Axe, einem amerikanischen Doktor der Naturheilkunde und Ernährung mit viel besuchter Website, gesundheitliche Vorteile: Switchel soll Entzündungen und Schmerzen lindern und das Immunsystem stärken. Diese Eigenschaften sind auf den Ingwer zurückzuführen. Dank des hohen Kaliumanteils in Ahornsirup und Apfelessig soll der Elektrolythaushalt durch Switchel wieder ins Lot kommen. Und schliesslich verspricht der regelmässige Genuss, den PH-Wert des Körpers wieder auszubalancieren. So kommt zum erfrischenden und feurig-spritzigen Geschmack noch das Gefühl, sich etwas Gutes zu tun. Darum hat Switchel das Zeug, in diesem Jahr zu einem der beliebtesten Drinks des Sommers zu werden.

Vielleicht kommt Switchel von Bauernfängerei

Wer Switchel erfunden hat, darüber gibt es verschiedene Entstehungsgeschichten. In den USA ist Switchel auch als «Haymakers Punch» bekannt. Da es in den Monaten der Heuernte heiss war und bei der Arbeit kein Alkohol getrunken werden durfte, haben sich die Heumacher mit Switchel erfrischt, der durch die scharfe Ingwernote entfernt an das Halsbrennen beim Schnapskonsum erinnerte. Dazu würde auch die mögliche Herkunft des Namens passen: Man vermutet, dass Switchel sich vom Wort «swizzle» herleitet, was mit «Bauernfängerei» zu übersetzen ist. In den USA gibt es Switchel fertig zu kaufen. Auch in Deutschland und in der Schweiz sind erste Getränkehändler auf den Trend aufgesprungen und bieten es als «kalorien- und zuckerarmes Tonikum» in der Flasche an. Wahlweise als «Shot» oder verdünnt mit Wasser zu trinken.

Aber selbst gemacht schmeckt Switchel sowieso am besten. Die Mischung ist schnell und einfach zu Hause her­zustellen. Switchel schmeckt auch mit Gin oder Wodka. Ob die gesundheitsfördernden Wirkungen dann allerdings noch spürbar sind, sei dahingestellt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.