«EWIGI LIEBI»: Künzlis gelbe Karte auf dem roten Teppich

Er stand 55 Mal im Schweizer Fussball-Nationalteam und schoss unzählige Tore. Bei der Wiederaufnahme des Erfolgsmusicals «Ewigi Liebi» musste Fritz Künzli für einmal die gelbe Karte zücken.

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Ewige Liebe: Die Schwyzer Entertainerin Monika Kaelin und ihr Lebenspartner, Fussball-Legende Fritz Künzli. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Ewige Liebe: Die Schwyzer Entertainerin Monika Kaelin und ihr Lebenspartner, Fussball-Legende Fritz Künzli. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Auf dem roten Teppich in der Zürcher Maag-Eventhallen nämlich hatte ein Fan gewitzelt, ob er und seine Lebenspartnerin, die Schwyzer Entertainerin Monika Kaelin, noch zusammen seien. «Aber sicher», lachte die Fussballlegende und nahm seine Monika in die Arme. «Dafür gibt?s die gelbe Karte auf dem roten Teppich!» Schliesslich seinen sie «das beste Beispiel» von ewiger Liebe, bekräftigte die Veranstalterin des «Prix Walo». Stimmt: Monika und Fritz waren, wie Eisstar Denise Biellmann und ihr Colin Dawson, einmal verheiratet, liessen sich scheiden – und sind wieder zusammen gekommen. «Für immer und ewig», freuen sie sich. Also: Künzli hätte ruhig auch die rote Karte zücken können?

Das Lob der Prominenz
Auf die ewige Liebe «hofft und zählt» auch ein anderes Paar: TV-Sportmoderator Sascha Ruefer, der seit anderthalb Jahren mit seiner Luzerner Freundin Vera Schumacher zusammen ist. Ihm gefiel das Musical, das in der ersten Staffel 105'000 Fans sahen und jetzt wieder bis am 31. Dezember läuft, sehr gut: «Es ist eine lebendige Hommage an die Schweizer Hits und ans einheimische Musikschaffen.» Ebenfalls auch «köstlich unterhalten» hat sich die Zuger Schauspielerin Isabelle Flachsmann, die mit dem Zuger Komiker Marco Rima gerade «was Neues, sehr Spannendes» einstudiert. «Das Musical hat viel Pfiff und ist sehr gut besetzt», urteilte sie. «Ja, wir wünschen uns die ewige Liebe», erklärte die Basler Schauspielerin und Theaterdirektorin Caroline Rasser, die seit fünf Jahren mit ihrem Freund Daniel von Wattenwyl zusammen ist. «Vor allem aber geniessen wir sie jeden Tag.»

Fabienne kam als Gast
Auf eine ewige Liebe hofft bestimmt einmal Single Fabienne Louves: Die Luzerner Sängerin wird in der zweiten Staffel von Sandra Leon in einer Hauptrolle als Gret abgelöst worden, bleibt dem Musical aber «in Freundschaft und mit besten Erinnerungen» verbunden. Fabienne kam gestern mit zwei Luzerner Freundinnen – und traf zwei Spitzensportlerinnen: Peking-Siebenkämpferin Linda Züblin und Extrem-Trakkerin Evelyne Binsack. «Auch auf dieser Bühne hier wird Spitzensport betrieben», attestierten die beiden beeindruckt.

Adrian Stern kontrolliert
Ein schönes Kompliment für das ganze Ensemble des Mundartmusicals mit den grössten Schweizer Hits, das dieses Jahr auch einen «Prix Walo» gewann. Neu in der Hauptbesetzung sind neben Sandra Leon übrigens Marianne Varga (Heidi), Martina Lory (Sabe) und EnzoScanzi (Herr Lieberherr). Als pelzige Murmeltiere steigt das Zürcher Comedy-Trio Eden (Midi Gottet, Guy Landolt, Helmi Sigg) aus den Bühnenlöchern. Alle Stimmen übt und kontrolliert schliesslich ein Star, nämlich Sänger Adrian Stern höchstpersönlich.

André Häfliger, Zürich