FAKE NEWS: «Viele informieren sich nicht mehr aktiv»

Medienpädagoge Thomas Merz fürchtet, dass die Gesellschaft in ein Demokratiedefizit hineinläuft, wenn immer mehr Menschen nicht mehr zwischen wahr und falsch unterscheiden können.

Bruno Knellwolf
Drucken
Teilen
Fake News mit handfesten Folgen: Auf einer Internetseite wurde kolportiert, dass von einer Pizzeria in Washington aus ein Pädophilen-Ring

Fake News mit handfesten Folgen: Auf einer Internetseite wurde kolportiert, dass von einer Pizzeria in Washington aus ein Pädophilen-Ring

Interview: Bruno Knellwolf

Thomas Merz, wer lässt sich von Fake News beeinflussen?

Verschiedene Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Gräben quer durch die Altersgruppen gehen. Es zeigt sich, dass Menschen mit hohem Bildungsstand grundsätzlich souveräner mit der Informationsfülle umgehen. Sie können leichter gute von schlechten Quellen unterscheiden – und Falschmeldungen besser erkennen. Bei jungen Menschen zeigt sich, dass sich immer mehr überhaupt nicht mehr aktiv informieren. Für einen Fünftel der unter 30-Jährigen ist Facebook zur wichtigsten Informationsquelle geworden. Wenn man bedenkt, dass Facebook als Informationsmedium kaum taugt, dann lässt das aufhorchen.

Warum fehlt solchen Menschen der Sensor, um Fake News zu erkennen?

Oft wird heute gesagt, wir müssten nichts mehr wissen – wir würden alles im Internet finden. Genau die notwendige Unterscheidung zwischen wahr und falsch ist aber ein wichtiger Grund, warum tragfähiges Grundwissen von zentraler Bedeutung ist: Ich kann fundierte Information nicht von völligen Falschmeldungen unterscheiden, wenn ich nicht über dieses verlässliche Grundwissen verfüge. Um Fake News zu erkennen, muss ich sie ja einordnen können in einen grösseren Zusammenhang, muss beurteilen können, ob sie korrekt sein können oder nicht. Dazu kommt, dass wir natürlich seit vielen Jahren einen Trend im Journalismus feststellen, dass Emotionen stärker gewichtet werden als Informationen. Die Rechnung geht für Medien kurzfristig auf. Sie gewinnen Aufmerksamkeit. Aber sie verlieren langfristig an Glaubwürdigkeit.

Wie könnte man Jugendliche davor bewahren, solchen Lügen aufzusitzen?

Der Lehrplan 21 nimmt jetzt endlich solche Themen systematisch in den schulischen Pflichtstoff auf. Viel zu lange war das ein Randthema. Und auch jetzt braucht es Anstrengungen, um solche Themen für die Schule aufzuarbeiten. Unter Medienbildung wird oft nur verstanden, dass Lernprogramme oder überhaupt Computer im Unterricht eingesetzt werden. Aber Medienbildung muss tiefer gehen. Es geht genau um solche Fragen: Warum müssen wir eigentlich informiert sein? Wie gelingt es, Nachrichten in ihrer Qualität zu beurteilen? Wann bin ich genügend informiert, um verantwortungsvoll zu wählen oder abzustimmen? Paradoxerweise ist es heute ja wegen der Fülle an Informationen und Angeboten schwieriger geworden, sich zu informieren.

Wie wird Medienkunde im Lehrplan 21 integriert?

Bis zur zweiten Klasse wird sie im Stundenplan integriert in andere Fächer. Ab der dritten Klasse sind eigene Lektionen vorgesehen, bis Ende der Schulzeit mindestens 160 Lektionen. Wie die genau verteilt werden, ist den Kantonen überlassen. Die meisten beginnen leider erst in der fünften Klasse.

Das nützt nur, wenn Lehrer selbst Falschmeldungen entlarven können.

Da wird es in allen Kantonen mit Einführung des Lehrplans entsprechende Weiterbildungskurse geben müssen.

Es gibt Interessengruppen und sogar Online-Redaktionen, die bewusst Fake News verbreiten.

Da gibt es zwei Arten von Fake News. Zum einen gibt es Seiten wie beispielsweise «Der Postillon», die mit satirischem Anspruch Falschmeldungen verbreiten. Solche Seiten sind nicht nur unterhaltsam, sondern fördern auch eine kritische Haltung zu den Inhalten und eine entsprechende Diskussion. Problematisch sind Seiten, die entweder bewusst Falschinformationen verbreiten, weil sie bestimmte politische Interessen vertreten. Und auch wenn Autoren ihre Informationen aus dubiosen Quellen beziehen und selbst gar nicht merken, dass sie Falschinformationen verbreiten.

Wer könnte da Gegensteuer geben?

Hier ist der wichtigste Ansatzpunkt sicher, dass wir uns vielfältig informieren, die Quellen nach ihrer Qualität beurteilen und jegliche Beiträge kritisch hinterfragen. Wichtig wäre aber auch, bewusste Lügen und Irreführungen wieder mehr zu ächten. Es ist in den letzten Jahren ja zunehmend salonfähig geworden, in Wahl- und Abstimmungskämpfen irreführende oder bewusst falsche Botschaften in die Welt zu setzen.

Die steigende Zahl von Falschmeldungen im Netz könnte dazu führen, dass viele überhaupt nichts mehr glauben. Welche gesellschaftlichen Auswirkungen könnte das haben?

Ich glaube, es wird oft unterschätzt, welche Tragweite dies haben kann. Eine Demokratie – und erst recht eine direkte Demokratie – ist auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, dass Bürgerinnen und Bürger informiert sind. Wenn wir also in der Schweiz unsere Herausforderungen erfolgreich bewältigen wollen, dann ist es etwas vom Wichtigsten, dass wir informiert sind, dass wir die Probleme unserer Gesellschaft sachlich diskutieren. Erste problematische Tendenzen stellen wir heute ja bereits fest: Selbst der grösste Schwachsinn findet im Netz Leute, die ihn kritiklos glauben und weiterverbreiten. Massstab ist dann oft nicht, was plausibel ist, sondern lediglich, ob es ins eigene Weltbild passt.

Könnte das eine Chance sein für traditionelle Medien, sich als vertrauenswürdigen Gegenpart zu präsentieren?

Unbedingt. Wenn sich traditionelle Medien nicht auf Qualität ausrichten, auf sorgfältige, korrekte Berichterstattung und vertiefte Information, dann bieten sie gar keine Alternative mehr zu den Inhalten im Netz, die kostenlos zu haben sind. Damit schaufeln sie an ihrem eigenen Grab. Warum soll ich für etwas bezahlen, das ich überall auch kostenlos haben kann? Gerade wenn die Unsicherheit immer grösser wird, was man überhaupt noch glauben kann, spielt diese Glaubwürdigkeit eine zentrale Rolle.

Was braucht es dazu?

Es braucht auch wieder verstärkt gesellschaftliche Wertschätzung für unaufgeregte, sorgfältige Information. Die letzten Jahre war die Verpackung oft wichtiger als der Inhalt. Wenn wir aber wollen, dass junge Journalistinnen und Journalisten Qualität bringen, dann müssen sie dafür auch Wertschätzung erhalten. In den letzten Jahren erhielt aber häufig viel mehr Wertschätzung, wer einfach mit emotionalen Beiträgen hohe Aufmerksamkeit erlangte. Und wir müssen schliesslich beim Zielpublikum ein Bewusstsein dafür schaffen, warum Qualität bei Informationen so wichtig ist. Nur wenn den Leuten gute und verlässliche Informationen etwas bedeuten, werden sie bei ihrer Mediennutzung auch danach suchen. Da habe ich in den letzten Jahren oft gestaunt, wie wenig Qualitätsmedien dafür getan haben, ihre eigene Qualität sichtbar zu machen, damit sie sich abheben.

Fake News gibt es nicht erst seit ein paar Monaten.

Es ist tatsächlich – endlich – zu einem Thema geworden, über das man spricht und nachdenkt. Ich habe bereits vor fünf Jahren verschiedene Redaktionen auf diese Tendenz hingewiesen. Damals interessierte das aber niemanden. Sicher spielt auch mit, dass wir nun mit direkten Auswirkungen konfrontiert sind. Zu sehen, dass man mit absurden Behauptungen und nachweislichen Falschmeldungen einen Wahlkampf gewinnen kann, das hat sicher viele aufgeschreckt.

Warum beschleunigt sich das nun?

Die Nutzung von Social Media spielt hier natürlich in mehrfacher Hinsicht eine Rolle. Zunächst bilden Social Media eine Umwelt, in der sich Gleichgesinnte treffen und sich in ihrer eigenen Haltung immer mehr auch bestätigen. Zweitens spielen auf Social Media Emotionen eine zentrale Rolle. Geliket und geteilt werden Beiträge, die besonders freuen oder die besonders ärgern. Und drittens beschleunigen sie die Verbreitung auch noch sehr stark. Innert Stunden können Beiträge millionenfach verbreitet werden. Das bringt natürlich eine ganz neue Dynamik in die Kommunikation.

Lügenpresse, die ihren Namen verdiente

Weekly World News Ob Hillary Clinton angeblich ein ausserirdisches Baby adoptiert hat oder ob sie mit einem ominösen Pädophilen-Ring in Verbindung gebracht wird, macht einen gewaltigen Unterschied: Das eine ist irrwitzige Satire, das andere perfider politischer Rufmord. Und so denkt man in Zeiten raffiniert gefälschter und falscher ernsthafter Nachrichten mit Wehmut an jene Zeitung zurück, die im Prä-Internet-Zeitalter mit krud erfundenen Geschichten den Schimpftitel «Lügenpresse» wirklich verdient hätte: Die «Weekly World News» (WWN) verblüfften das amerikanische Publikum Woche für Woche mit unglaublichen Storys über Sichtungen von Elvis, Jesus oder Hitler, reanimierte Urtiere oder blutrünstige Pelzmäntel und freilich über jede Menge Ausserirdischer. Der Hit war der Fledermaus-Bub Batboy, den das FBI wegen seiner überirdischen Kräfte immer wieder einfange.

«Wir hassen Fake News, aber wir liebten ‹Weekly World News›», titelte unlängst «USA Today» und erinnerte an die goldenen drei Jahrzehnte des Sensationsblatts und seine mittlerweile als Vintage-Sammelstücke reproduzierten legendären Titelseiten. Im Unterschied zur aktuellen Verwirrung auf allen Kanälen konnte man damals noch wissen, was Schwachsinn war – wobei die «Weekly World News» nicht «Bullshit» in ihre Werbung schrieben, sondern: «Die einzig verlässlichen Nachrichten der Welt.»

«Ufos, Monster und Dinge, die man im Dschungel fand»

1979 als Nebenprodukt des Klatschblatts «National Enquirer» gegründet, weil der Besitzer die alten Schwarz-Weiss-Druckpressen weiternutzen wollte, entwickelte sich der Restposten bald zur Erfolgsgeschichte – und zur «kreativsten Zeitung der Welt», wie die «Washington Post» ihre «Konkurrenz» aus Florida einmal bezeichnete. In den besten Jahren unter Chefredaktor Eddie Clontz erreichte das Blatt eine Auflage von 1,2 Millionen Exemplaren. Clontz verlangte von seinen Redaktoren, die er mit einer Wasserpistole auf Trab hielt, Artikel aus dem Themendreieck «Ufos, Monster und Dinge, die man im Dschungel fand». Zwar bemühte er sich zwecks einer gewissen Glaubwürdigkeit um die Balance zwischen erfundenen Geschichten und wahren (bizarren) Meldungen, doch sein Erfolgsrezept war die Fiktion: «Wir lassen uns eine gute Geschichte nicht durch Recherchen kaputtmachen.» Weil Clontz’ Blatt an Supermarktkassen auflag, kauften es alle möglichen Leute zur Unterhaltung. Neben Studenten, die es als Satireblatt und Schatzkiste für moderne Mythen schätzten, gehörten zur loyalen Leserschaft immer auch wenig gebildete Menschen, die wirklich an Ausserirdische glaubten und Verschwörungstheorien für bare Münze nahmen.

Trump hatte die Unterstützung von Ausserirdischen

Gegen das Internet als unerschöpfliche Quelle abstruser Geschichten waren die WWN machtlos: Die Auflage sank ab Mitte der Neunziger, bis man 1999 den Wechsel zum Comedy-Blatt beschloss und 2007 aufgab. Nun ist der Titel – wie seine Untoten – selber im Internet wieder auferstanden, doch das Interesse hält sich in Grenzen. Kein Wunder, wenn doch die Realität die fiktiven Geschichten des Blatts längst überholt hat, wie der Publizist Peter Carlson feststellte: Eine Schlagzeile wie «Religiöse Fanatiker greifen mit entführten Flugzeugen Manhattan an» war früher nur in den WWN denkbar. Und was sollen gedruckte Fantasiestorys, wenn man beim Warten an der Kasse sein Smartphone zückt und jede Meldung in der Netzgemeinde sofort zur Groteske wird,erst recht rund um Donald Trump. Der neue Präsident ist für die Online-Ausgabe der WWN ein gefundenes Fressen: Klar, dass sie seinen Triumph gemäss ihrer Tradition sofort mit Aliens verbanden – die Guten unterstützten Trump, derweil Hillary von bösen Aliens vom Planet Gootan eine Hirnwäsche erhalten habe. «Man siehts in ihren Augen.» Manche US-Kommentatoren sehen Trump direkt der Welt der «Weekly World News» entsprungen. Deren früher Wutbürger-Kolumnist Ed Anger hätte seine helle Freude an Trump-Sprüchen wie «Ich könnte mitten auf der Fifth Avenue jemanden erschiessen und würde keine Wähler verlieren». Im Netz finden sich Fotomontagen, die Trump beim Wort nehmen.

Marcel Elsener

Nur noch bitterer Ernst

Internet Es ist der bizarre, vorläufige Höhepunkt um die Fake News: Eine Pizzeria in Washington erhielt vor wenigen Tagen Besuch von einem Mann, bewaffnet mit Gewehr, Messer und Pistole. Dieser Teil der Geschichte ist bitterer Ernst. Der Mann suchte in der Pizzeria einen grösseren Keller. Und ab hier spielt die via soziale Medien verbreitete Falschmeldung eine Rolle, die den Mann in Rage gebracht und zur Fahrt nach Washington veranlasst hatte. Vom Keller aus agiere angeblich ein Pädophilenring. Dessen Fäden sollten bei US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zusammenlaufen, wurde im Internet behauptet.

Wegen des bewaffneten Mannes, der auf eigene Faust nach dem Rechten sehen wollte, schwärmte ein riesiges Polizeiaufgebot zur Pizzeria aus. Er wurde zum Schluss der dramatischen Aktion festgenommen. Verletzt wurde dabei niemand.

Eine bestimmte Atmosphäre schaffen

So direkt sichtbar werden die Folgen von Fake News nicht immer. Die gefälschten Nachrichten häufen sich aber rasant. Zu Beginn werden sie ganz bewusst geschaffen und dann rasch von Person zu Person übers Netz geteilt. Das hat auch profane Gründe: Eine elektronische Meldung, die ins Postfach oder aufs eigene Konto trudelt, kann fast ohne Energieaufwand weitergeschickt werden. Einmal kurz klicken oder auf den Bildschirm tippen. Früher waren es vor allem schräge und humorvolle Vorkommnisse aus dem Alltag, die die Runde machten. Nun sind vermehrt Meldungen im Umlauf, die ein politisches Ziel verfolgen oder eine bestimmte Atmosphäre schaffen sollen. Und in gewissen Fällen nicht mehr harmlos sind, sondern ausschliesslich bitterernste Folgen haben.

Die technologischen Mittel, die zur Verfügung stehen, werden ohnehin immer besser. Nicht nur Fotomontagen lassen sich mit digitaler Bildbearbeitung im Handumdrehen erstellen. Auch Videoprogramme bieten inzwischen beeindruckend gute Schnitt- und Einfügemöglichkeiten, um Fiktives real erscheinen zu lassen.

Ein sehr bekanntes Video, das in die Kategorie der harmlosen Scherze gehört, stammt aus dem Jahr 2012. Es handelt sich – ganz offiziell bestätigt – um ein Studentenprojekt einer Special-Effects-Schule im kanadischen Montreal. Ein Adler ergreift ein auf dem Rasen spielendes Kleinkind. Das ist zumindest zu sehen. Es hat aber nie stattgefunden.

Die Motive sind unterschiedlich

Für Fälschungen von Nachrichten muss man häufig jedoch gar nicht in die digitale Trickkiste greifen. Es genügt, bestehende Bilder in anderem Zusammenhang einzusetzen. In Texas gesichtete Reisebusse etwa hatten im November mitnichten Trump-Gegner an einen Anlass gekarrt. Das wurde zunächst in einer auf Twitter abgesetzten Bildnachricht behauptet.

Die Motive, falsche Nachrichten zu versenden, sind unterschiedlich. Manchmal ist es auch das Geltungsbedürfnis, als erster Zeuge eines aussergewöhnlichen Ereignisses zu sein. Nach der Attacke in München kursierten zum Beispiel falsche Tatortbilder. Inzwischen hat auch bei den Fake News ein Wettlauf eingesetzt. So wie es professionell erstellte politische Falschmeldungen gibt, gibt es Teams, die diese aufdecken wollen. Mit technologischen Hilfsmitteln lassen sich ebenfalls Fälschungsmuster erkennen. Zudem prüfen soziale Medien wie Facebook allfällige Schritte.

Thorsten Fischer

Kommentar

Zensur muss die Ausnahme bleiben

Jeder heimische PC und jedes Smartphone lässt sich mühelos in eine perfekte Propaganda-Maschine verwandeln. Der Ruf nach Zensur von Fake News wird daher schnell einmal laut. Er muss aber wohl bedacht sein. Technisch dürfte die Zensur mit einem gewissen Aufwand zu umgehen sein. Und sie wird die gesperrten Nachrichten erst richtig adeln. Trotz allem auf die Selbstheilungskräfte des Internets zu vertrauen, ist daher eine gute Idee.

Allerdings ist es wie bei der Marktwirtschaft: Auch Verfechter eines sehr liberalen Marktes wollen nicht vollständig auf Leitplanken verzichten. Aufs Internet übertragen heisst das: Dort, wo Fake News systematisch die Menschenwürde verletzen, gilt es, Grenzen zu setzen. Das wiederum funktioniert nur, wenn die Kriterien von Blockaden transparent und für alle überprüfbar sind. Alles andere heizt Verschwörungstheorien aufs Neue an.

Ansonsten ist der freie Meinungsaustausch, den die neuen Technologien ermöglichen, kräftig zu fördern. Zwar sagen Studien, dass Menschen häufig auf Meldungen klicken, die ihre Meinung bestätigen. Der Mensch ist aber von Natur aus neugierig – und kann gerade im Internet auf neue Aspekte stossen, die im positiven Sinn den Horizont erweitern.

Thorsten Fischer/Wirtschaftsredaktor