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FORSCHUNG: Partnerschaft hilft gegen Demenz

Menschen, die gemeinsam mit dem Partner altern, leiden deutlich seltener an Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen als Alleinstehende.
Die Positionen zur Altersvorsorge sind gemacht (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Die Positionen zur Altersvorsorge sind gemacht (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Dies ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Studie, für die Wissenschafter des University College London die Daten von mehr als 800000 Männern und Frauen auswerteten. Das Ergebnis fiel unerwartet eindeutig aus: Alleinstehende haben ein um 40 Prozent erhöhtes Risiko einer Demenzerkrankung. «Wir waren selbst von der Deutlichkeit des Befunds überrascht», sagte Autor Andrew Sommerlad. Zwischen Männern und Frauen gab es keine erkennbaren Unterschiede beim Demenzrisiko. Auffällig ist, dass dieses Risiko auch bei verwitweten Männern und Frauen steigt – nämlich um 20 Prozent –, nicht aber bei Geschiedenen.

Die Studie lieferte keine Erklärung dafür, warum Menschen in Partnerschaften seltener an Demenz erkranken. Studienautor Sommerlad hat Vermutungen: Nicht die Ehe an sich sei gesund für das Gehirn, sondern der Lebensstil: Menschen in Partnerschaften gäben besser auf sich acht und kümmerten sich mehr um ihre Gesundheit. Zudem stimuliere es das Gehirn, wenn ein Partner da ist, mit dem sich immer reden lässt.

(sda)

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