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FOTO: So halten Sie Ihre Ferienerlebnisse fest

Das Smartphone macht gute Bilder, ist aber schnell überfordert. Wer sichergehen möchte, packt auch eine ­Digitalkamera ein. Das gilt es dabei zu beachten.
Michael Benzing
Wer solche Momente möglichst eindrücklich festhalten will, sollte über eine Digital- oder Spiegelreflexkamera nachdenken. Im Bild: Eine Frau fotografiert eine tropische Insel in Thailand. (Bild: Getty/Jordan Siemens)

Wer solche Momente möglichst eindrücklich festhalten will, sollte über eine Digital- oder Spiegelreflexkamera nachdenken. Im Bild: Eine Frau fotografiert eine tropische Insel in Thailand. (Bild: Getty/Jordan Siemens)

Michael Benzing

Handykameras werden zwar zunehmend leistungsfähiger, können aber eine Digitalkamera immer noch nicht ganz ersetzen. Doch der Kamera-Markt ist sehr vielfältig und daher für viele unübersichtlich. Soll es eine Kompakt­kamera für die Handtasche sein? Eine Digitalkamera mit verschiedenen Objektiven und Zubehör? Oder eine kompaktere Systemkamera?

Kompaktkameras zeichnen sich durch geringe Ausmasse aus. Sie passen in jede Tasche und sind so überall mit dabei. Weitaus mehr Möglichkeiten bieten die deutlich grösseren Spiegelreflexkameras. Die Objektive lassen sich hier wechseln, so hat man für jeden Zweck die richtige Optik verfügbar. Das ergibt deutlich bessere Fotos, hat aber seinen Preis. Dazu kommt: das Gehäuse, mindestens zwei Objektive, ein Blitz, dazu eventuell noch weiteres Zubehör wie Fernauslöser oder Filter machen schnell eine grosse Fototasche oder einen Rucksack notwendig.

Einen Kompromiss zwischen den beiden Kategorien sind sogenannte Systemkameras. Sie verzichten auf einen Spiegel, sind kleiner sowie leichter als eine Spiegelreflexkamera, ermöglichen aber ebenfalls einen Objektivwechsel. Der Nachteil: Sie sind teurer und es gibt weniger Zubehör als für ein Spiegelreflexmodell. Bei der Ausstattung kommt es darauf an, wie viel man ausgeben möchte und was man zwingend braucht. Muss es beispielsweise unbedingt eine netzwerkfähige Variante sein? Wird die Kamera vor allem in harten Umgebungen eingesetzt, und muss sie daher robust gegen Staub und Wasser sein?

Die Einsteiger-Kamera

Die vergleichsweise günstige Sony Cybershot DSC-W830 ist eine Einsteigerkamera mit einer Auflösung von 20 Megapixeln. Sie ist sehr handlich und eignet sich für alltägliche Schnappschüsse oder Videos mit einer HD-Auflösung von 720 p. Mit dem Achtfach-Zoom-Objektiv bis 200 Millimeter Brennweite kann man sich weiter entfernte Motive heranholen. Verschiedene Aufnahmeprogramme passen die Einstellungen an die Situation an. Die Kamera ist in verschiedenen Farben für 129 Franken erhältlich.

Die Kompakte

Die Panasonic Lumix TZ71 richtet sich an anspruchsvollere Kompakt-Fotografen. Sie ist gut ausgestattet mit einem grossen 30-fach-Zoom-Objektiv bis 720 Millimeter Brennweite. Die Kamera kann im Alltag und auf Reisen eingesetzt werden. Dank GPS-Funktion können die Aufnahmeorte gespeichert werden, für die Kommunikation mit anderen Geräten stehen WLAN und NFC zur Verfügung. Der integrierte Live-View-Finder erleichtert die Suche nach dem passenden Ausschnitt. Der Preis: 339 Franken.

Die Action-Kamera

Für Skifahrer, Mountainbiker oder Wassersportler ist die GoPro Hero 4 Silver Edition für 349 Franken die richtige Kamera. Sie ist staubgeschützt und trotzt Wasser bis zu einer Tiefe von 40 Metern. Die Actioncam produziert Filme nach Wunsch in 4K-Auflösung – dem Vierfachen von Full HD. Die Software lässt sich drahtlos aktualisieren, um sie stets auf dem aktuellen Stand zu halten.

Die Allrounderin

Die Nikon Coolpix AW130 kostet 428 Franken und ist ein absoluter Allrounder. Die 16-Megapixel-Kamera ist wasserfest bis zu einer Tiefe von 30 Metern, zudem hält sie einen Sturz aus zwei Metern Höhe und eine Temperatur von minus 10 Grad aus. Auf Reisen sorgen die Ortungssysteme GPS und Glonass sowie der Kompass für die nötige Übersicht. Das 24–120-mm-Zoom-Objektiv bietet bei 24 Millimetern Brennweite eine Lichtstärke von 2,8 und ist daher auch bei wenig Licht einsatzfähig.

Die Flexible

Wer Flexibilität schätzt, greift zu einer Spiegelreflexkamera, beispielsweise zum Einsteigermodell-Set Canon EOS 760D. Diese Kamera bietet eine Menge Einstellungsmöglichkeiten und einen 24-Megapixel-CMOS-Sensor, der gegenüber einer Kompaktkamera für eine deutlich bessere Qualität sorgt. Die Spiegelreflexkamera ist für 928 Franken erhältlich.

Die Kompromiss-Kamera

Einen Kompromiss zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkameras stellen die Systemkameras dar. Sie sind handlich und bieten dennoch den Vorteil eines Wechselobjektivs. Eine davon ist die Sony a7 II für 1899 Franken. Das Premium-Modell besitzt eine Fünf-Achsen-Bildstabilisierung, einen 24-Megapixel-Vollformat-Sensor und kommuniziert via WLAN mit anderen Geräten wie beispielsweise einem Drucker. Mit knapp 600 Gramm Gesamtgewicht ist sie allerdings kein ausgesprochenes Leichtgewicht.

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