FRANKREICH/SCHWEIZ: F/A-18-Absturz: Bergungsarbeiten haben begonnen

Nach dem Absturz einer F/A-18D der Schweizer Luftwaffe am 14. Oktober in Frankreich werden nun die Bergungsarbeiten in Angriff genommen. Ein Detachement der Schweizer Armee ist am (heutigen) Dienstag nach Frankreich gefahren.

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Die Überreste des abgestürzten F/A-18 auf dem Gebiet der Gemeinde Glamondans in Frankreich. Der Pilot konnte sich per Schleudersitz retten. (Bild: Keystone / Jean-Christophe Bott)

Die Überreste des abgestürzten F/A-18 auf dem Gebiet der Gemeinde Glamondans in Frankreich. Der Pilot konnte sich per Schleudersitz retten. (Bild: Keystone / Jean-Christophe Bott)

Auf Wunsch der französischen Behörden wird die Schweizer Armee die Absturzstelle bei Glamondans (Département Doubs, Frankreich) räumen. Dies umfasst das Bergen und das fachgerechte Entsorgen der Trümmer gemäss den Vorgaben der Untersuchungsbehörden, wie die Luftwaffe am Dienstag mitteilt.

Danach wird die betroffene Landwirtschaftsfläche wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Ein Schweizer Detachement mit vorerst 21 Angehörigen des Einsatzkommandos Katastrophenhilfe Bereitschaftsverband ist deshalb am Dienstag mit den notwendigen Lastwagen und Baumaschinen nach Frankreich gefahren. Die Aufräumarbeiten werden voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Pilot arbeitet wieder

Die rechtliche Basis für diese Arbeiten bildet das Abkommen über die bilaterale Ausbildungszusammenarbeit mit Frankreich. Bereits seit vergangener Woche sind verschiedene Spezialisten der Luftwaffe und der Militärischen Sicherheit vor Ort. Die Bergung der Trümmer erfolgt wie die gesamte Untersuchung des Unfalls unter Aufsicht eines militärischen Untersuchungsrichters aus der Schweiz. Insgesamt umfasst das Schweizer Detachement knapp 50 Personen.

Der verunfallte Pilot ist an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt und verrichtet vorerst administrative Arbeiten. Über die Zulassung zum Flugdienst wird nach dem Vorliegen der Resultate der flugmedizinischen Untersuchung entschieden.

pd/nop