GERICHTSFALL: Gina-Lisa: Deswegen kam es zum Prozess-Abbruch

Die Blondine stürmte an ihrem zweiten Prozesstag erneut aus dem Gerichtssaal. Wie konnte es dazu kommen? Beleidigt wurde sie dieses Mal nicht.

Drucken
Teilen
Gina-Lisa Lohfink hielt die Anhörung nicht aus. (Bild: bang)

Gina-Lisa Lohfink hielt die Anhörung nicht aus. (Bild: bang)

Am Montag war die Blondine erneut vor Gericht erschienen. Sie muss sich aktuell wegen einer Falschaussage vor Gericht verantworten, nachdem sie zwei Männer der Vergewaltigung bezichtigt hatte.

Bereits beim ersten Gerichtstermin gegen Lohfink vor zwei Wochen kam es zum Eklat, als sie in Tränen ausbrach, nachdem sie vor dem Saal beleidigt worden war. Der nächste Termin war für die 29-Jährige nicht besser, denn erneut stürmte sie aus dem Raum, in dem ihr Fall verhandelt wurde. Den Grund erklärte nun ihr Verteidiger Christian Simonis gegenüber Focus Online: «Den Prozess verlassen haben wir, als die vorsitzende Richterin sich geweigert hat, beim Abspielen des Sex-Videos die Öffentlichkeit auszuschliessen. Der Prozess wurde jedoch nicht deshalb unterbrochen, sondern weil die Beweisaufnahme noch nicht abgeschlossen ist.»

Grundsätzlich sehe es im Prozess gegen die ehemalige Germany's Next Topmodel-Kandidatin jedoch gar nicht so schlecht für sie aus, denn die Zeugen, denen Lohfink die Vergewaltigung vorwirft, hätten sich bereits in Widersprüche verwickelt: «Der Zeuge Pardis F., der an dem Video beteiligt gewesen ist, hat sich den gesamten Prozesstag über immer mehr in Widersprüche verwickelt. Bei einigen Fragen der Verteidigung gab er irgendwann überhaupt keine Antwort mehr. Danach haben wir die ehemalige Managerin von Frau Lohfink gehört, die eine Menge von dem, was Pardis F. erzählt hat, ins Absurde geführt hat. Sie war persönlich sehr betroffen von den vielen falschen Angaben.» Der Prozess wird fortgesetzt.

bangshowbiz