GERMANY'S NEXT TOPMODEL: Catwalk-Küken Jenny hat die Nase vorn

Geschafft: Catwalk-Küken Jennifer Hof hat gestern Abend in Deutschland den Final von Heidi Klums Fernseh-Castingshow gewonnen.

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Die Siegerin von «Germany's Next Topmodel», Jenny Hof (rechts) zusammen mit Jury-Mitglied Heidi Klum. (Bild Keystone)

Die Siegerin von «Germany's Next Topmodel», Jenny Hof (rechts) zusammen mit Jury-Mitglied Heidi Klum. (Bild Keystone)

Die 17-jährige, 180 Zentimeter grosse Rodgauerin, die noch längere Beine hat als Rekordhalterin Nadja Auermann und gerade die Realschule abschloss, setzte sich in der dritten Staffel von «Germany's Next Topmodel» auf ProSieben durch. «Ich kann mein Glück noch gar nicht fassen!» Das waren die ersten Worte, die Jenny nach dem Triumph mit Tränen in den Augen über die Lippen kamen. Zahlreiche Preise hat sie nun gewonnen: Unter anderem eine Coverstory im «Cosmopolitan» von Verleger Jürg Marquard mit Geschäftssitz in Zug, Agentur-, Buchungs-Verträge und sogar ein eigenes Parfum.

Bohlen tippte richtig
Dieter Bohlen
, Juror bei «Deutschland sucht den Superstar», hat Jennifers Sieg «ohne lange zu überlegen» vorausgesagt. «Sie hat eine tolle Ausstrahlung, wirkt frisch und unverbraucht», erklärte er. «Zudem muss man als Model früh anfangen, sonst kann alles sehr schnell vorbei sein. Die beiden anderen Finalistinnen sind ja schon fast Model-Omas...»

«Wir hatten eine sehr harte, aber über alles gesehen auch eine sehr schöne Zeit», zog Siegerin Jenny Bilanz. «Das 15-wöchige Camp war sehr professionell organisiert, wir habe alle viel gelernt und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Ich fühle mich bereit für eine Karriere als Model, mein grösster Traum wird jetzt wahr.» Die beiden unterlegenen Finalistinnen lassen trotz Enttäuschung die Köpfe nicht hängen. Unisono sagten Janina-Delia (24) und Christina (21): «Wir streben nach wie vor eine Profilaufbahn an.»

Raquel bereut nichts?
So sieht es auch Raquel Alvarez: Die 24-jährige Bernerin war in der jetzt abgeschlossenen Staffel mit zu Beginn 30 Teilnehmerinnen unter die besten Sieben gekommen. «Darauf bin ich stolz, darauf kann ich bauen», sagte Raquel unserer Zeitung. «Dieses spannende und anspruchsvolle Casting war für mich zudem eine wertvolle Lebensschule. Ich bereue es keine Minute, mitgemacht zu haben.»

André Häfliger