Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

GESELLSCHAFT: Sam Smith will 'Stimme für schwule Jugendliche' sein

Der Sänger hat eine Organisation gegründet, um schwulen und lesbischen Jugendlichen zu helfen, die mit ihrer Sexualität hadern. Er wurde selber Opfer von Übergriffen.
Sam Smith (Bild: Bang Showbiz Entertainment)

Sam Smith (Bild: Bang Showbiz Entertainment)

Sam Smith möchte Jugendliche unterstützen, die mit ihrer Sexualität hadern und hat zu diesem Zweck eine Organisation ins Leben gerufen, die sich für Rechte von Schwulen und Lesben einsetzt.

Der Sänger sprach gegenüber dem französischen Magazin 'TÊTU' darüber, dass er es geniesse, dass sich auch schwulen-feindliche Menschen seine Musik anhören und Fans seien, aber gar nicht wüssten, dass der Musiker selber homosexuell ist. Da er als Jugendlicher selber oft Opfer von verbalen und körperlichen Attacken und Mobbing geworden ist, möchte er nun verhindern, dass es Anderen ebenso ergehe wie ihm. Dabei fühle er sich selber ganz wohl, wenn es um seine sexuelle Orientierung gehe, wie er dem britischen 'Observer' erklärte: "Ich fühle mich nicht wohl, was mein Gewicht oder mein Aussehen angeht, aber bezüglich meiner Sexualität bin ich mit mir im Reinen. Das ist eine Sache, die ich gemeistert habe."

Besonders erinnerte er sich an einen Vorfall, wo er ohne Vorwarnung geschlagen wurde, wie er der britischen Zeitung 'The Sun' erzählte: "Als ich nach London gezogen bin, hat mir jemand auf meinem Weg nach Hause in den Nacken geschlagen. Das war reine Homophobie. Ich habe recht laut in mein Handy gesprochen und trug pinke Kopfhörer, also war es ziemlich deutlich, dass ich schwul bin."

Die ersten Anfeindungen hätten bereits im Alter von 11 Jahren begonnen, seien aber bis in seine Zeit als Teenager fortgeführt worden. "Eine Gruppe von Jungen einer anderen Schule schrien mir Beleidigungen entgegen, als ich auf dem Weg zum Bahnhof war. Ich erinnere mich, dass sie immer wieder riefen, ich solle mich f*****. Es hat mich sehr beängstigt. Nicht unbedingt für mich persönlich, denn ich wusste, dass diese Leute ungebildete Idioten waren. Es hat mich aber traurig gemacht, wenn ich mit Freunden unterwegs war, weil ich mich gefragt habe, ob es sie peinlich berührt hat, wenn sie mit mir unterwegs waren", so der 'Stay With Me'-Sänger weiter.

bangshowbiz

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.