GLARUS: Rega fliegt Nachteinsatz am Clariden

In der Nacht auf Dienstag hat die Rega einen Alpinisten in der Nähe der Planurahütte beim Clariden geborgen. Der Alpinist war zuvor zusammen mit einem Kollegen abgestürzt und hatte sich mittelschwere Verletzungen zugezogen.

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Die Rega flog in der Nacht von Montag auf Dienstag einen Nachteinsatz. (Symbolbild) (Bild: pd)

Die Rega flog in der Nacht von Montag auf Dienstag einen Nachteinsatz. (Symbolbild) (Bild: pd)

Die beiden Alpinisten stürzten am Montagabend rund 200 Meter tief von einer steilen Fels- und Schneeflanke beim Clariden (GL) ab. Einer der beiden Bergsteiger blieb unverletzt, der andere verletzte sich beim Sturz mittelschwer. Erst in der Nacht kurz vor 01.30 Uhr liessen die Wetterverhältnisse es zu, dass der Regahelikopter von Mollis aus starten konnte. Die Retter bargen den verletzten Alpinisten daraufhin und die Rega flog ihn ins nächste geeignete Spital.

Der Hüttenwart der Planurahütte konnte die Alpinisten zwar bald nach ihrem Unfall mit einem Schneemobil erreichen und brachte den unverletzten Bergsteiger zur Hütte zurück. Der verletzte Bergsteiger war aber nicht transportfähig mit dem Schneemobil. Die Hüttengehilfin und ausgebildete Pflegefachperson kümmerte sich daher vor Ort um den Verletzten, wie die Rega am Dienstagnachmittag mitteilt. Die Hüttengehilfin stand in Kontakt mit der Rega-Ärztin.

Da unklar war, wie sich die Wettersituation entwickeln würde, machte sich auch ein bodengebundenes Rettungsteam des Schweizer Alpenclubs (SAC) zusammen mit dem Staionsarzt zu Fuss auf zum Verunfallten. Das Team erreichte den verletzten Alpinisten kurz nachdem der Helikopter an der Unfallstelle ankam und half beim Einladen des Patienten.

pd/spe