GOLDENE KAMERA: Berlin wurde zu Hollywood

Berlin war am Mittwochabend Hollywood: Weltstars warteten auf dem roten Teppich vor der Ullsteinhalle auf, als die TV-Zeitschrift «Hörzu» zum 43. Mal die «Goldenen Kameras» verlieh.

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Der Sänger Chuck Berry, Schauspielerin Hilary Swank und Schauspieler Robert De Niro posieren mit ihren «Goldenen Kameras». (Bild Keystone)

Der Sänger Chuck Berry, Schauspielerin Hilary Swank und Schauspieler Robert De Niro posieren mit ihren «Goldenen Kameras». (Bild Keystone)

Popstar Kylie Minogue (Beste Musik international) flog aus England ebenso mit dem Privatjet ein wie Filmlegende Robert de Niro, der in Amerika gerade noch für US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama die Werbetrommel rührte.

«Es wird eng bei den Demokraten», schmunzelte De Niro. «Aber mein Topfavorit Obama wird es hoffentlich trotz Vorsprung von Hillary Clinton doch noch schaffen!» Der Hollywood-Star wurde ebenso wie der 81-jährige US-Rock'n'Roll-Pionier Chuck Berry und der deutsche Talkmaster Alfred Bilolek für sein Lebenswerk geehrt. Als beste internationale Schauspielerin erhielt die zweifache Oscar-Gewinnerin Hilary Swank eine «Goldene Kamera».

Tokio-Hotel-Gekreische
Am meisten Applaus und vor allem Gekreische auf dem roten Teppich ernteten erwartungsgemäss die Teenie-Herzbrecher von Tokio Hotel, die für ihre Erfolge in 15 Ländern ausgezeichnet wurden. «Um diese coolen Jungs fühlt man sich sofort um Jahre Jünger», lachte Thomas Gottschalk, der die Gala (ZDF, morgen Freitag, 8. Februar, 21.15 Uhr) zum 11. Mal moderierte, auf dem roten Teppich.

André Häfliger / Neue LZ