HEIRASSA: «Ich will hochstehende Ländermusik fördern»

Nachgefragt bei Carlo Brunner (53), Ländlerkönig und Programmchef beim Heirassa-Festival in Weggis.

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Carlo Brunner mit seiner Ehefrau Erika. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Carlo Brunner mit seiner Ehefrau Erika. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Was ist die Motivation für Sie, am Heirassa-Festival als Programmdirektor mitzumachen?

Carlo Brunner: Die wunderschöne, perfekte und hochstehende Ländlermusik zu fördern.

Wie schwierig oder einfach ist es, Spitzenformationen nach Weggis zu locken?

Brunner: Es ist überhaupt nicht schwierig, alle Formationen kommen sehr gerne zu dieser Veranstaltung, die in der 4. Austragung schon einen festen Platz im Kalender hat.

Wie hoch sind die Gagen, die Sie zahlen?

Brunner: Sie sind absolut angemessen.

Was darf man dieses Jahr auf keinen Fall verpassen?

Brunner (lacht): Eigentlich alles! Speziell ist sicher am Samstag das bereits traditionelle Krichenkonzert mit Heirassa Revival oder am Sonntag die Uraufführung der von Alois Schilliger komponierten Rigi-Ländlermesse in der Blasmusikversion, interpretiert von der Blaskapelle Rigispatzen.

Was gefällt Ihnen an der Seegemeinde Weggis am meisten?

Brunner: Ich bin ein richtiger Seebueb, natürlich die einmalig schöne Lage am See.

Welche Haupttrends stellen Sie in der Volksmusik gerade fest?

Brunner: Die tradionelle Ländlermusik driftet eher in vokale Stimmungsmusik ab, das finde ich schade.

Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Kapelle dieses Jahr?

Brunner: Wir werden im Sommer vor allem im Schützenhaus Albisgüetli in Zürich Folklore für Touristen aus der ganzen Welt bieten. Ab 20. November sind wir bis 31. Dezember dann wieder am Lachner Weihnachtszauber in Lachen SZ am See.

Philipp Mettler, Musiker bei Ihnen, und Ihre Schwester Maja Brunner haben sich getrennt. Gibt das Probleme?

Brunner: Nein.

Interview André Häfliger