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Hoeness-Urteil wird rechtskräftig

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat am Freitagvormittag bekanntgegeben, dass sie im Fall Hoeness auf eine Revision verzichten. Damit ist der Prozess um die millionenschwere Steuerhinterziehung von Uli Hoeness beendet.
Sein Urteil ist nun rechtskräftig: Bayern-Präsident Uli Hoeness. (Bild: EPA)

Sein Urteil ist nun rechtskräftig: Bayern-Präsident Uli Hoeness. (Bild: EPA)

Die Münchner Staatsanwaltschaft verzichtet im Verfahren gegen Uli Hoeness auf Rechtsmittel. Damit wird das Urteil des Landgerichts demnächst rechtskräftig und es steht endgültig fest, dass der langjährige Präsident des FC Bayern bald ins Gefängnis muss.

Haftantritt in sechs Wochen

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Hoeness seine Haftstrafe in rund sechs Wochen antreten muss. Das wäre nach Ostern. Hoeness wird seine Strafe in der Justizvollzugsanstalt in Landsberg am Lech absitzen - gemeinsam mit rund 550 anderen Gefangenen.

Der Entscheid des Gerichts sei vertretbar, erläuterte der stellvertretende Sprecher der Staatsanwaltschaft München II den Verzicht auf eine Revision. «Die Staatsanwaltschaft soll nur dann Rechtsmittel einlegen, wenn das Strafmass in einem offensichtlichen Missverhältnis zur Schuld steht. Das war aus unserer Einschätzung nicht der Fall.»

Das Gericht hatte den inzwischen zurückgetretenen Bayern-Boss am vergangenen Donnerstag wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte fünfeinhalb Jahre Haft für den 62-Jährigen gefordert. Dennoch akzeptiert die Behörde das mildere Urteil von Richter Rupert Heindl jetzt ohne weiteren Widerspruch.

Im Fall einer Revision hätte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die Sachlage unter die Lupe nehmen und einen Entscheid treffen müssen. Unter Umständen wäre das Verfahren dann vor einer anderen Kammer des Landgerichts wieder aufgerollt worden. Das Verfahren hätte sich dann noch lange hinziehen können.

Hoeness hatte bereits am Freitag erklärt, dass er die Haftstrafe akzeptiere und gegen das Urteil keine Revision einlegen werde. Ausserdem trat er als Präsident des FC Bayern und Aufsichtsratschef der FC Bayern AG zurück.

sda

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