Hündin gestohlen und quer durch die Schweiz gefahren

Die Stadtpolizei Winterthur hat am Montagabend einen ungewöhnlichen Dieb verhaftet: Ein 28-jähriger Schweizer stahl im luzernischen Entlebuch ein Auto, fuhr damit bis nach Oberbottigen (BE) und stahl dort Hündin Leika aus einem Tierheim.

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Das Mann war mit Schäferhunden aufgewachsen und interessierte sich deshalb für die Hündin. Unter dem Vorwand, einen Probespaziergang mit ihr machen zu wollen, nahm er die Hündin mit - kehrte dann aber nicht mehr zum Tierheim zurück.

Gemeinsam mit Leika fuhr der Schweizer im gestohlenen Auto bis nach Winterthur, wo er in einer Polizeikontrolle hängenblieb. Wie die Stadtpolizei Winterthur am Dienstag mitteilte, war der Mann wegen mehrfachen Diebstahls und Betrug zur Verhaftung ausgeschrieben. Einen Fahrausweis hatte er nicht.

Die «entführte» Hündin ist nun in der Obhut der Winterthurer Polizei und wohlauf. Ob «Leika» wieder ins Tierheim nach Oberbottigen zurückgebracht wird, ist noch unklar.

sda