Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

JAN BÜHLMANN: «Ich werde jetzt im Show-Biz trainiert»

Jan Bühlmann (22) aus Buchrain hat seinen ersten, langen Arbeitstag als Mister Schweiz hinter sich. Wie war der Tag, wie fühlt er sich und welches sind seine Pläne?
Am Tag nach seiner Wahl gab es den neuen Mister Schweiz Jan Bühlmann viele rührende Reaktionen der Fans: Rosen etwa oder eine Kinderzeichnung. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Am Tag nach seiner Wahl gab es den neuen Mister Schweiz Jan Bühlmann viele rührende Reaktionen der Fans: Rosen etwa oder eine Kinderzeichnung. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Jan Bühlmann, was war das Schönste für den Schönsten in seiner langen Wahlnacht?
Bühlmann: Es war die Freude, die ich in den Augen meiner Familienmitglieder und meiner gut 40 Freunde, viele ehemalige Mitschüler der Kanti Alpenquai und Kollegen aus Buchrain, sah. Die grossen Emotionen überall auch. Und das Gefühl von Dankbarkeit, das ich gegenüber all jenen hatte, die mich gewählt haben. Genau das stimmte auch mich sehr emotional. Es war also sicher eine unvergessliche Nacht mit nur zwei Stunden Schlaf.

Wie war denn ihr erster Arbeitstag?
Bühlmann:
Fast berauschend überladen, war er. Tagwache war um 6.30 Uhr, dann Foto-Shootings, das erste übrigens gleich wieder im Bett. Es folgten zwei Stunden mit gut einem Dutzend Interviews, dann weitere Radio-Interviews während der Fahrt nach Würenlos. In der Autobahnraststätte traf ich hunderte von Fans zum Foto-Meeting, bevor es zwischen einigen Besprechungen dann bis Feierabend um 19 Uhr noch ins Fernsehstudio ging.

Wie viel Schlaf brauchen Sie?
Bühlmann:
Wenn ich fünf Stunden schlafen kann, genügt mir das. Mit nur zwei Stunden sehe ich schon etwas alt aus. Obwohl ich mich an wenig Schlaf jetzt auch gewöhnt habe. Um etwas Geld zu verdienen, habe ich nämlich nach der Matura ein halbes Jahr als Sicherheitsmann bei der Securitas. Da steht man auch oft früh auf.

Aber eigentlich wollten Sie in England oder Amerika die Schauspielerei erlernen?
Bühlmann:
Ja, aber das verschiebe ich jetzt natürlich um ein Jahr. Ich durfte ja bereits eine Ausbildung in klassischen Gesang geniessen. Da bleibe ich sicher dran, aber sehe es mehr als Bestandteil der Schauspielausbildung. Schauspieler, Sänger, Show-Biz, das ist einfach mal so meine berufliche Stossrichtung.

Herzlich willkommen in der Show-Welt! Bringt Ihnen der Bekanntheitsgrad eines Mister Schweiz etwas?
Bühlmann:
Mir selber geht es weniger um die Bekanntheit. Mir geht es vor allem um die Erfahrungen, die ich machen kann und um das, was ich im Umgang mit Menschen, Medien und Machern lernen kann. Ich will für mich möglichst viel aufnehmen, umsetzen und später in meinem Beruf einsetzen. Ich werde jetzt im Show-Biz trainiert, so sehe ich das.

Möchten Sie unserem Land auch etwas geben?
Bühlmann: In erste Linie ist es eine Botschaft, die ich weiter geben will. Man kann nämlich alles erreichen, was man wirklich will. Man muss nur an seine Träume glauben, das zielstrebig und furchtlos verfolgen, woran man glaubt. Aber natürlich muss man auch etwas machen dafür. So es die Zeit erlaubt, möchte ich aber auch Gutes tun und mich auch karitativ einsetzen.

Haben Sie jetzt auch Ängste, fühlen Sie Erwartungsdruck?
Bühlmann:
Angst habe ich nicht vor meinem Amt, direkten Druck verspüre ich auch nicht. Aber es ist ein grosser Respekt, den ich gegenüber meiner neuen, bestimmt grossen Herausforderung empfinde. In dem Sinne nehme ich meine Aufgabe wirklich ernst. So wie ich das absehen kann, gibt es indes nichts, was mir nicht liegen oder gefallen würde. In diesem Sinne erkläre ich Annahme der Wahl. (lacht)

Dachten Sie das schon, als sie ganz am Schluss der Wahl auf der Bühne neben dem zweitplatzierten Stefan Tobler standen?
Bühlmann:
Nun, wir waren beide sehr angespannt. Ich dachte in dem Moment an unsere beiden Namen – welcher wird wohl zuerst genannt werden? Was ist wahrscheinlicher? Dann stellte ich mir vor, es heisst Steeeeeeeefan – und schon hörte ich meinen Namen, Jaaaaaaaan. Wow, das war ich einfach sprachlos, fand dann schliesslich auf Englisch die ersten Worte: Oh mein Gott!

War Stefan denn gross enttäuscht?
Bühlmann:
Ich konnte bisher noch gar nicht mit ihm reden. Sicher war er das, ich wäre es auch gewesen. Aber ich bin ganz sicher, dass er auch als Vize-Mister garantiert viel erreichen wird.

Welches ist Ihre Hauptstärke?
Bühlmann:
Es ist meine Vielseitigkeit. Kultur, Literatur, Film, Theater und Musik interessieren mich ebenso wie Sportarten, etwa Tennis, Leichtathletik, Kampfsport, Basketball. Ich hoffe, dass ich in diesen zahlreichen Sparten auch während meiner Amtszeit viel Ausgleich finden werde.

Und sonst gehen Sie zur Entspannung ins Bündner Oberland, zu ihrer Mutter Astrid, die dort eine Hunde- und Schafzucht betreibt?
Bühlmann (lacht):
Ganz genau! In dieser idyllischen Landschaft kann ich tatsächlich immer total abschalten. Sonst aber bleibe ich meiner Heimatgemeinde Buchrain treu. Dort wohne ich mit meinem Vater Daniel – und meinen beiden Schwestern. Seraina arbeitet in einem Restaurant, Norina ist zurzeit Au-Pair in Lausanne. Mein älterer Bruder Ari, ein Sicherheitsfachmann, lebt in seiner eigenen Wohnung.

Ihre norwegische Ex-Freundin sass am Samstag in Genf auch im Publikum?
Bühlmann:
Ja, sie hat mir auch die Daumen gedrückt. Wir waren drei Jahre lang zusammen, haben uns vor einem halben Jahr getrennt und sind zum Glück Freunde geblieben. Jetzt bin ich Single – und übrigens nicht auf der Suche.

Welches ist denn Ihre grüsste Schwäche?
Bühlmann:
Ich nehme alles immer etwas locker, will es mir nicht allzu schwer machen halt. So kann es ab und an vorkommen, dass ich Dinge einfach lange hinausschiebe. Mit dieser Schwäche muss ich noch lernen umzugehen.

Wann ist am Montag Tagwache?
Bühlmann:
Um 4.45 Uhr. Dann geht?s zum ersten Radiointerview zu Roman Kilchsperger, den ich übrigens ganz cool finde, beim Zürcher Radio Energy. Ich wohne jetzt vorübergehend in einem Hotel in Zürich, Vermutlich am Mittwoch werde ich erstmals nach Hause können.

Zum Schluss: Geben Sie uns bitte noch ein paar Schönheits-Tipps?
Bühlmann:
Beauty-Tipps? Ich habe gar keine. Einen Pickel da, einen dort, also ich mache diesbezüglich selber praktisch nichts. Ich hasse auch Crèmes und so Sachen, nein, das ist nichts für mich. Wichtig sind einzig Hygiene und Sauberkeit, aber das ist ja ganz normal.

Interview André Häfliger/Neue LZ

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.