JUBILÄUM: «Zentralschweiz am Sonntag» ist ein Jahr alt

Die «Zentralschweiz am Sonntag» feiert ihren ersten Geburtstag. Prominente Zentralschweizer Zeitgenossen verraten Zisch, wie die siebte Ausgabe der Neuen Luzerner Zeitung ihren Sonntag verändert hat.

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Die «Zentralschweiz am Sonntag» ergänzt schon seit einem Jahr die Zentralschweizer Sonntags-Zmorge-Tische. (Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die «Zentralschweiz am Sonntag» ergänzt schon seit einem Jahr die Zentralschweizer Sonntags-Zmorge-Tische. (Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ)


Marie-Louise
Werth, Sängerin:«Von Anfang an habe ich mich in diese Sonntagszeitung geradezu verliebt. Sie bietet unglaublich viel. Lustigerweise beginne ich die Lektüre immer beim Wetter und gelange über das TV-Programm, dem Horoskop und den Spielen zu den Bünden Piazza und Wissen. Erst dann sind Aktualität und Kultur an der Reihe. Alles ist gut gegliedert und schnell greifbar. Die Zeitung macht echt Spass, ich habe gar nichts zu bemängeln.»

Bernhard Alpstäg, CEO Swisspor-Gruppe:«Was ich an dieser Zeitung vor allem schätze, ist die Tatsache, dass ich all das finde, was ich lesen will. Von den Aktualitäten über die Wirtschaft bis zum Sport, über alles wird kompetent berichtet. Man könnte ruhig noch investieren und ausbauen. Ebenfalls gut finde ich, dass die Zeitung auch unterhält. Prominent auch und schon auf Seite 2 mit meist fröhlichen Leute-Geschichten, die zum verweilen und weiterlesen animieren.»

Elisabeth Dalucas, Direktorin KKL Luzern:«Bei mir unterscheidet sich das Lesen der Zeitung am Sonntag und unter der Woche kaum. Ich finde nämlich auch in der Sonntagszeitung das, was mich vor allem beruflich beschäftigt, also Artikel zu Kultur, Kongressen und Kulinarik. Das Interview mit Mezzosopranistin Magdalena Kozena fand ich zum Beispiel sehr gut. Zusätzlich finden am Sonntag dann aber auch etwa informative Reise- oder Gastronomieberichte mein Interesse.»

Reto Burrell, Sänger und Produzent:«Die Sonntagsausgabe kommt gut und frisch daher. Ich lese sie, vor allem weil sie stark regional orientiert ist, gerne von vorne nach hinten. Weil mich der Sport weniger interessiert, blättere ich diesen Teil nur durch. Ich finde, die Zeitung ist auch eine gute Plattform für Lustvolles Schaffen. Und sie ist auch, wie übrigens auch andere Medien, auf gutem Weg, ausführlich über Schweizer Musik zu berichten – weiter so!» 

Max Pfister, Regierungspräsident Kanton Luzern:«Ich lese die ganze Sonntagsausgabe gerne, fokussiere mich aber auf Informationen, die den Kanton Luzern betreffen. Besonders gut gefällt mir am Sonntag der Sportteil mit viel Hintergrundthemen und ausführlichen Interviews. Mit ihren Regionalausgaben kann sich indes die Neue Luzerner Zeitung unter der Woche vertieft den einzelnen Kantonen widmen, was auch in der Sonntagsausgabe wünschenswert wäre.» 

Manuela Weichelt-Picard, Regierungsrätin Kanton Zug:«Herzliche Gratulation zum Geburtstag. Die Sonntagsausgabe lese ich immer ganz, meistens von vorne nach hinten. Und unsere 6-jährige Tochter Rezia schaut vor allem die Bilder an – und freut sich, wenn sie jemanden kennt. Auch schon hat sie Bilder ausgeschnitten oder mit der Zeitung gebastelt. Im Unterschied zu den Wochenausgaben spürt man, dass die Redaktion mehr Zeit für Recherchen hat. Anregen würde ich etwa noch mehr Hintergrundberichte über heikle politische und gesellschaftliche Themen wie Integration, Gleichstellung, Gewalt in der Familie, Pro und Contra Privatisierungen.»

Beat Hensler, Kommandant Kantonspolizei Luzern:«Die ?Zentralschweiz am Sonntag? ist für die ganze Region bereits nach einem Jahr zu einem wichtigen und kompetenten Medium geworden. Ich orientiere mich am Sonntag daneben noch in der NZZ am Sonntag, vor allem für tiefer gehende Hintergrundberichte, und ab und an lese ich den SonntagsBlick. Hintergründe und gute Unterhaltung finde ich aber auch in der ?Zentralschweiz am Sonntag?, die sich im übrigen gut und leicht liest. Sie ist übersichtlich, regional stark verankert sowie politisch ausgewogen und sehr aktuell.»

Nadja Räss, Jodlerin:«Ich finde, die Sonntagsausgabe bietet einen guten Querschnitt und sie bereitet auch Wochenthemen attraktiv auf. Ausführlich und gut wird über Politik, Wirtschaft und Kultur berichtet und auch der Unterhaltungsteil kommt nicht zu kurz.»

Bruno Suter, Gastwirt Restaurant Höllgrotte, Muotathal:«Dank der ausgeprägten regionalen Ausrichtung findet die Sonntagsausgabe bei mir grossen Anklang. Und sie wird auch bei unseren Gästen als vernünftige Alternative wahr genommen. Ich stelle auch fest, dass sie die «Zentralschweiz am Sonntag» zuerst in die Hände nehmen und beim Lesen auch recht lange darin verweilen.»

Niklaus Troxler, Gründer Jazz Festival Willisau:«Am Sonntag lese ich sehr gerne Zeitungen, da man schön Zeit dafür hat. Die Sonntagsausgabe bietet regionale Stärke in guter Qualität und hebt sich vor allem aus diesem Grund von den anderen Sonntagszeitungen ab. Ich finde auch, dass die Sonntagsausgabe abwechslungsreicher, vielfältiger und sorgfältiger gemacht daher kommt als die Ausgaben unter der Woche.»

Marcel Perren, Direktor Luzern Tourismus:«Nicht nur bei mir stelle ich fest, dass das Bedürfnis nach einer Sonntagszeitung mit starker regionaler Ausrichtung einem grossen Bedürfnis entspricht. Auch mir geht es so, dass ich am Sonntag Zeit finde, die Zeitung ausführlich zu lesen. Vor allem bleibe ich im gut gemachten Sportteil länger hängen. Aber auch die In- und Auslandberichterstattung kommt kompetent daher – und man bleibt auch im Tourismus am Ball. Nein, ich vermisse nichts.»

Otto Ineichen, FDP-Nationalrat:«Auch die Lektüre der neusten Sonntagszeitung gehört für mich zum absoluten Muss, das mir bei dieser Zeitung allerdings auch Spass macht. Vor allem wegen ihrer starken Bindung zur Region. Im Wirtschaftsteil wünschte ich mir eine noch engere Zusammenarbeit mit der Zeitung «Sonntag» – so könnten die beiden Blätter zur klaren Nummer 1 der Schweiz werden.»

Hans Erni, Kunstmaler:«Diese Zeitung darf man ja gar nicht übergehen. Neben ihr orientiere ich mich am Sonntag, wie übrigens auch unter der Woche – wenn auch mit weniger Zeit – in der NZZ. Dabei interessieren mich vor allem Themen wie Wissen und Philosophie. Geschwätz, Mord und Totschlag lasse ich beiseite. Denn ich finde, auch das Zeitungslesen sollte die Menschen bereichern, mit kreativen Ideen weiter bringen – und nicht belasten.» 

Michael Haefliger, Intendant Lucerne Festival:«Da ich am Sonntag Zeit habe, ist die Ausgabe an diesem Tag auch bei mir sehr willkommen. Ich lese die Sonntagsausgabe von A bis Z und verweile vor allem auch bei Hintergrundberichten und im Sport. Die regionale Dimension wird im Vergleich zu anderen Sonntagszeitungen sehr gut erfasst. Sinnvoll auch, dass die Zeitung grösstenteils von der gleichen Redaktion gemacht wird, was unnötige Konkurrenzierung ausschliesst.»

Norbert Schmassmann, Direktor Verkehrsbetriebe Luzern:«Wer regional gut informiert sein will, ist gut beraten, diese Sonntagsausgabe – die auch einigen Unterhaltungswert bietet – zu lesen. Ich finde, sie hebt sich von der Wochenausgabe, bei der vor allem die Montagsnummer tendenziell dünner geworden ist, ab. Ich meine, die Sonntagsausgabe ist gut aufgenommen worden – auch wenn man jetzt wohl kaum mehr dazu kommt, vom ganzen Zeitungsangebot der Schweiz am Sonntag Gebrauch zu machen.»

Erich Fust, CEO John Lay AG:«Am Sonntagmorgen gehört die Zeitungslektüre für mich zur angenehmen Pflicht. Die «Zentralschweiz am Sonntag» lese ich dabei immer als erste Zeitung. Ich finde sie optisch gut aufgemacht, attraktiv gebündelt und zum Glück auch sehr regional ausgerichtet. Gerne verweile ich im Sport- und Wirtschaftsteil, lese mit grossem Interesse aber auch touristische und gastronomische Themen.»

Gabi Huber, FDP-Nationalrätin und Fraktionschefin:«Eine regional ausgerichtete Sonntagszeitung für die Zentralschweiz entsprach sicher einer Marktlücke. Aus meiner Sicht ist es jedoch fraglich, ob es im dichten Sonntags-Blätterwald tatsächlich noch ein weiteres Produkt braucht. Ich hätte mir daher eher gewünscht, dass man Verbesserungen bei den Zeitungsausgaben unter der Woche vorgenommen hätte – zum Beispiel mit einem Ausbau des Inlandteiles.» 

André Häfliger (Bilder: Neue LZ)