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KINO: Pfoten hoch, Paddington!

Dem netten Bären, der bei Familie Brown ein Zuhause gefunden hat, bleibt im neuen Film nichts erspart. Im Hundegalopp geht’s diesmal ins Gefängnis. Paddington will seine Unschuld beweisen: Da sind Pannen programmiert. Warnung vor dem Lachmuskelkater!
Bettina Kugler
Tatort Hausfassade: Noch ist Paddington ein freier Fensterputzer. (Bild: Frenetic Films)

Tatort Hausfassade: Noch ist Paddington ein freier Fensterputzer. (Bild: Frenetic Films)

Die Bücher über den freundlichen Bären im Dufflecoat, mit rotem Hut (zum Grüssen – und um darunter ein Sandwich mit Orangenconfi zu bunkern) waren schon ein bisschen angestaubt. So wie der Teddybär im Regal des Spielwarengeschäfts, den Paddington-Erfinder Michael Bond einfach nicht sitzen lassen konnte. Er erlöste ihn und schenkte ihn seiner Frau zu Weihnachten. Doch weil der Bär so treuherzig guckte, fielen Bond immer neue Geschichten ein über Paddington, benannt nach dem Bahnhof, an dem er bärenseelenallein herumhockt – bis ihn Familie Brown entdeckt und mit nach Hause nimmt. Da wohnt er immer noch... auch jetzt, im zweiten, durch und durch liebevoll gemachten, hochkomischen Kinofilm von Paul King. Allerdings wohnt er diesmal nicht sehr lange dort. Noch schlimmer: Paddington kommt ins Kittchen! Die Pfotenspuren am Tatort sprechen eine klare Sprache. Sie stammen eindeutig von Paddington, der im Antiquitätengeschäft von Mister Gruber den Raub eines Pop-up-Buches verhindern wollte. Nicht ganz uneigennützig, denn er möchte es seiner Tante Lucy zum hundertsten Geburtstag schenken.

Doch es ist ein Einzelstück – also teuer. Da muss Paddington als Coiffeurgehilfe und Fensterputzer Geld verdienen: Er macht es auf seine eigene Art, und schon allein das mitanzusehen, bringt an trüben Wintertagen in Hochstimmung. Und dann dieser schrille Typ, der neue Nachbar Phoenix Buchanan, gespielt von Hugh Grant: ein schmieriger Schauspieler, der auf dem Nostalgiejahrmarkt mit billigen Witzen unterhält und Reklamefilme für Hundefutter drehen muss. Er ist hinter dem Pop-up-Buch her. Es führt zu einer alten Geschichte und einem kostbaren Schatz. Paddington aber führt es direkt in die Einzelzelle. Erst wollen ihn die Mithäftlinge fast zu Mus machen. Doch mit Orangenconfi erobert er ihr Herz unter dem rosaroten Sträflingsanzug. Unseres sowieso! Jammert nicht, wenn ihr danach Lachmuskelkater habt.

Bettina Kugler

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