«KISPIBALL» IN ZÜRICH: Anna Maier hat Patenkind in Indien

Es war der Benefizevent des Jahres: 563'000 Franken kamen am Samstagabend am 5. «Kispiball» im Zürcher Hotel Baur au Lac für kranke und notleidende Kinder in der Schweiz zusammen.

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Musik für den guten Zweck: Raphael, Benjamin und Gabriel (von links) trompeten für Galamoderatorin und TV-Star Anna Maier. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Musik für den guten Zweck: Raphael, Benjamin und Gabriel (von links) trompeten für Galamoderatorin und TV-Star Anna Maier. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Die Stars unter den 550 Gästen kamen aus Deutschland, ganz solo und erstmals an der von Anna Maier moderierten Gala: Box-Star Wladimir Klitschko sowie Ex-Fussballmanager Rudi Assauer. Wie engagieren sie sich denn persönlich für Kinder? Klitschko ist sehr aktiv: «Auch wenn ich noch keine eigenen Kinder habe, lege ich mich gerne für sie ins Zeug. Aktiv bin ich bei der Unesco und bei der Laureus-Sportstiftung dabei. In der Ukraine betreuen wir zudem eine eigene Familienstiftung für arme und kranke Kinder.»

Welches ist seine Motivation? Klitschko: «Wir hatten das Glück einer wunderschönen Kindheit. Unsere Eltern investierten sehr viel Zeit in uns, standen uns stets mit Rat und Tat zur Seite und hatten auch nie etwas dagegen, dass mein Bruder Vitali und ich den Boxsport auswählten. Das verpflichtet uns fast automatisch, Mindern, die das nicht haben oder sonst benachteiligt sind, zu helfen.» Assauer seinerseits unterstützt «gerne und oft zahlreiche Kinderorganisationen» im Ruhrgebiet: «Das ist für mich eine Ehrensache. Es ist eine dankbare Sache und bereitet mir grosse Freude.»

Anna Maiers Patenkind in Indien
Was viele nicht wussten: Anna Maier hat seit zwei Jahren in Indien ein Patenkind, die 8-jährige Nirmala. «Ich habe das süsse Kind schon mehrmals in Indien besucht, es entwickelt sich prächtig», freute sich der TV-Star. Swiss Ice Hockey-Präsident und Ex-Denner-Chef Philippe Gaydoul und Ehefrau Radmila engagieren sich seit anderthalb Jahren in einer familieneigenen Kinderstiftung. «Kinder sind zumal die schwächsten Geschöpfe, also muss man sie als Erwachsene, gerade im eigenen Land, umso mehr nach Kräften unterstützten.» Nadja Vinzenz, die Ehefrau von Raiffeisen-Bankchef Pierin Vinenz, hat ihre «helle Freude» an Livio, ihrem Patenkind. «Dieses und viele andere Kinder dank diesem Grossanlass hier zu unterstützen, ist eine grosse Genugtuung.»

Über 2,5 Millionen gespendet
Unternehmer Oliver Wolfensberger ist aktives Mitglied der «Kispi»-Stiftung. «Seit bestehen dieses Balles haben wir weit über 2,5 Millionen Franken für Kinder einsetzen können», erklärte Wolfensberger, dessen Freundin Olivia Fischerübrigens in einem aktuellen, roten Miss-Kleid von Lisbeth Egli kam: Kandidatin Marion Stutz hat es Ende September an der Wahl in Genf getragen – jetzt gehört es der Miss Zürich von 2004. TV-Unternehmerin Silvia Affolter engagiert sich für die Ronald McDonald-Stiftung: «Dort kümmert man sich für Unterkünfte der Eltern nahe an Spitälern, wo ihre Kinder sind.»

André Häfliger, Zürich