Kleine Linsenkunde

Merken
Drucken
Teilen

Hülsenfrüchte besitzen unter den pflanzlichen Lebensmitteln den höchsten Eiweissgehalt.

Allein in Indien gibt’s 50 Linsenarten. Zu den bekanntesten gehören: Tellerlinsen (meist braun und ungeschält), rote Linsen oder gelbe Linsen (kleiner und bereits geschält), Puy-Linsen (grüne Linsen), Berglinsen (rot-bräunlich, fest und sehr aromatisch).

Gelbe und rote Linsen sind geschält, haben eine kurze Garzeit und zerfallen dabei fast. Ideal für Suppen.

Die bissfesten Belugalinsen, eine der edelsten Sorten, sind nach der berühmten Kaviarsorte benannt, da sie fast ebenso klein, schwarz und glänzend aussehen.

Linsen erhalten Purin, das vom Körper in Harnsäure umgewandelt wird. Menschen mit Gicht oder hohen Harnsäurewerten sollten sie daher eher zurück­haltend geniessen. (mem)