Luca Hänni gewinnt «DSDS»-Finale

Der 17-jährige Schweizer hat es geschafft: Er hat sich im Finale von «Deutschland sucht den Superstar» gegen Daniele Negroni und 34'399 weitere Mitbewerber durchgesetzt.

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Der 17-jährige Luca Hänni gewinnt das Finale von «Deutschland sucht den Superstar». (Bild: PD)

Der 17-jährige Luca Hänni gewinnt das Finale von «Deutschland sucht den Superstar». (Bild: PD)

Der Mädchenschwarm holte 52,8 Prozent der Stimmen und lag damit vor dem 16-Jährigen. Der Schweizer ist der jüngste «DSDS»-Sieger aller Zeiten.

Der Sieg des Schweizers kam nicht überraschend. In einer Internet- Umfrage der «Bild»-Zeitung lag der bekennende Justin-Bieber-Fan am Freitag in Führung - allerdings relativ knapp mit 53 Prozent der Stimmen gegenüber 47 Prozent für Negroni. Hänni wurde von Fans und Fachleuten vor allem seines guten Aussehens wegen bessere Chancen eingeräumt.

Hänni winken als Sieger der neunten Staffel ein Plattenvertrag mit Universal Music und 500'000 Euro. Seine erste Single «Don't Think About Me» ist bereits im Internet downloadbar und ab nächster Woche im Handel erhältlich. Insgesamt hatten sich bei der neunten «DSDS»-Staffel mit 35'401 Kandidaten so viele beworben wie nie zuvor.

Aufregung in Heimatgemeinde

Zuhause in Uetendorf sorgte der «DSDS»-Finalauftritt von Luca Hänni natürlich für grosse Aufregung. Die Heimatgemeinde verlegte das Public Viewing der RTL-Live-Fernsehshow von der kleinen Turnhalle in eine 1000 Personen fassende Mehrzweckhalle. Dort wurden unter anderem vom Dorfmetzger kreiierte Luca-Burger mit einem «L» aus Speck serviert.

Der 17-jährige Maurerlehrling sorgte letzte Woche schon bei seinem Einzug ins Final für Turbulenzen in der Dorfpolitik: Uetendorfs Gemeindepräsident Hannes Zaugg-Graf musste wegen gesundheitlicher Probleme einen Teil seiner Aufgaben abgeben.

Nicht primär wegen des Rummels um Luca Hänni, aber «aufgrund der auch in diesem Zusammenhang ausserordentlich grossen zusätzlichen Arbeitsbelastung» zeigte der SP-Politiker Anzeichen einer Erschöpfungsdepression, teilte die Thuner Agglomerationsgemeinde auf ihrer Internetseite mit. Medien, auch deutsche, hatten zuvor behauptet, der «Bürgermeister» sei vor Aufregung zusammengebrochen.

Unabhängig von den Problemen Zauggs hat der Gemeinderat beschlossen, dass Uetendorf für den unterdessen ziemlich berühmten Sohn des Dorfes einen Empfang geben wird - unabhängig vom Abschneiden im Final. Wann das Fest stattfinden wird, sei aber noch völlig offen, hiess es auf der Uetendorfer Gemeindeverwaltung auf Anfrage.

sda