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LUFTFAHRTMESSE: Airbus übertrumpft Boeing bei Pariser Flugschau

In diesem Jahr ist Airbus der Platzhirsch in Paris: Auf den letzten Drücker sicherte sich der europäische Flugzeugbauer den Spitzenplatz auf der Branchenschau in Le Bourget im Norden von Paris. Im letzten Jahr hatte noch Boeing die Nase vorn gehabt.
Ein Airbus A380 bei einem Demonstrationsflug auf dem Flughafen in Le Bourget. (Bild: AP / Photo)

Ein Airbus A380 bei einem Demonstrationsflug auf dem Flughafen in Le Bourget. (Bild: AP / Photo)

Die Piloten der Patrouille de France demonstrieren in den Alpha Jets das Formationsfliegen. (Bild: Keystone / Michel Euler)
Die Zuschauer umringen eine Falcon 7x Maschine. (Bild: Keystone / Michel Euler)
Eine Besucherin schiesst ein Foto vom Cockpit eines Airbus M400 aus. Diese Maschine wird als Transportflugzeug des Militärs genutzt. (Bild: Keystone / Michel Euler)
Ein Mitarbeitender von Dassault Aviation erklärt Besuchern das Cockpit eines Rafaele Jet Fighters. (Bild: Keystone / Michel Euler)
Diese Besucherin sitzt im Cockpit einer MD-311 Flamant. Diese Maschine ist ein militärisches Schulungsflugzeug. (Bild: Keystone / Michel Euler)
Ein Airbus A380 hebt ab. (Bild: Remy de la Mauviniere)
Ein Airbus A380 beim Demonstrationsflug. (Bild: Francois Mori)
Ein Airbus A350 bei der Landung. (Bild: Francois Mori)
Die Rolls Royce Jet-Maschine eines Qatar Airways Airbus A 380. (Bild: Remy de la Mauviniere)
Tausende Besuchewr an der Paris Air Show in Le Bourget. (Bild: Remy de la Mauviniere)
Der französische Leutnant Romain im Tigre HAD Helikopter am Dienstag auf dem Flugplatz in Le Bourget. (Bild: AP Photo/Francois Mori)
Eine Watchkeeper-Drohne von Thales. (Bild: Remy de la Mauviniere)
Ein arbeiter säubert den Rotor des Schweizer Super Puma Helikopters SA-332. (Bild: Jacques Brinon)
Die Flugschau aus der Vogelperspektive betrachtet. (Bild: RONNIE GNECCO / AIRCAM / AIRBUS)
Besucher schauen sich die Laufwerke des Airbus A350 an. (Bild: Remy de la Mauviniere)
Airbus A350 XWB (Bild: PASCAL PIGEYRE / AIRBUS)
Personal der U.S Army machen eine Pause beim Boeing Helikopter AH-64D Apache Longbow. (Bild: Jacques Brinon)
Die Patrouille de France in Aktion. (Bild: REMY DE LA MAUVINIERE / POOL)
Eine Boeing 737-300 ER von China Airlines. (Bild: ETIENNE LAURENT)
Arbeiter überprüfen das Kühlsystem eines Dassault Falcon 900LX. (Bild: AP Photo / Francois Mori)
V.l.n.r.: Newtec CEO Serge Van Herck, ESA Telekommunikationsdirektor Magali Vaissiere, Intelsat CEO Stephen Spengler und ESA-Chef Jean-Jacques Dordain bei einer Pressekonferenz vom Dienstag, an der die 'Indigo'-Partnerschaft zwischen der European Space Agency (ESA), Intelsat and Newtec besiegelt wurde. (Bild: EPA / ETIENNE LAURENT)
Besucher laufen um die ausgestellten Flugzeuge auf dem Flugfeld des Le Bourget Flugplatzes. (Bild: ETIENNE LAURENT)
Bild: Remy de la Mauviniere
Ein Besucher neben einem A400M Militärflugzeug. (Bild: ETIENNE LAURENT)
Eine Bombardier CS300 wurde während der Flugshow von seinem Parkfeld manövriert. (Bild: ETIENNE LAURENT)
Die Air Show Paris dauert vom 15. bis am 21. Juni. (Bild: ETIENNE LAURENT)
Ein Airbus A350 XWB Flugzeug. (Bild: PACSAL PIGEYRE / MASTERFILMS)
Nochmals das Event aus der Vogelperspektive. (Bild: GNECCO / AIRBUS)
Ein Airbus A350 XWB (hinten) und ein Airbus E-Fan (vorne) Flugzeug. (Bild: PACSAL PIGEYRE / MASTERFILMS / A)
Paris Air Show 2015 (Bild: HERVE GOUSSE / AIRBUS)
Die Französin Catherine Maunoury beim Demonstrationsflug Extra C 330. (Bild: Francois Mori)
Die Französin Catherine Maunoury beim Demonstrationsflug Extra C 330. (Bild: Francois Mori)
Ein Airbus A350 XWB Flugzeug während der Flugschau. (Bild: HERVE GOUSSE / AIRBUS)
Ein Airbus A380 in der Luft. (Bild: HERVE GOUSSE / AIRBUS)
Boeing-Flugzeuge von Qatar Airways. (Bild: BOEING / HO)
Boeing 737-8 (vorne) und 787-8 Dreamliner (hinten) der indonesischen Fluggesellschaft Garuda Indonesia. Boeing und Garuda Indonesia haben am Montag mitgeteilt, dass Garuda Indonesia 30 787-9 Dreamliner und bis zu 30 737 MAX 8 Flugzeuge kaufen will. (Bild: BOEING / HO)
Boeing 777F der Eva Air Cargo. (Bild: BOEING / HO)
Boeing 787 Dreamliner von Vietnam Airlines ährend seines Demonstrationsfluges. (Bild: Francois Mori)
Frankreichs Präsident Francois Hollande während der 51. International Paris Air Show am Flugplatz Le Bourget. (Bild: REMY DE LA MAUVINIERE / POOL)
Nochmals der Boeing 787 Dreamliner der Vietnam Airlines bei seinem Demonstrationsflug. (Bild: Francois Mori)
Der Airbus A400M im Landeanflug. (Bild: REMY DE LA MAUVINIERE / POOL)
Der französische Präsident lauscht gespannt den Erklärungen des CEO von Airbus Helicopters Guillaume Faury. (Bild: REMY DE LA MAUVINIERE / POOL)
Airbus A350 (Bild: Francois Mori)
Bombardier CS 300 (Bild: Francois Mori)
Besucher pilgerten von überall her, um sich die Flieger aus der Nähe anzuschauen und mit ihnen zu posieren. (Bild: Christophe Ena)
Die militärische Transportmaschine Airbus A400M während eines Demonstrationsfluges. (Bild: Francois Mori)
Besucher schauen sich gespannt den Demonstrationsflug des Airbus A380 an. (Bild: Christophe Ena)
Airbus A400M (Bild: Francois Mori)
Die Flugschau zog Aviatik-Fans aus der ganzen Welt an. (Bild: Christophe Ena)
En Airbus A400M bereitet sich auf die Landung vor. (Bild: Remy de la Mauviniere)
Der Airbus A380 während seines Demonstrationsfluges. (Bild: Francois Mori)
Besucher bestaunen das Militärflugzeug Airbus A400M. (Bild: Francois Mori)
Der Kapitän Murray Coppins aus Australien schaut sich die 3D-Vorführung der Boeing 777-300ER an. (Bild: Francois Mori)
Ein Risengeschoss: Das Militärflugzeug Airbus A400M. (Bild: Francois Mori)
Stets unter Bewachung: Die Flugzeuge an der Flugshow in Paris. (Bild: Jacques Brinon)
Der französische Airbus Helicopter H225 M in der Wartung. (Bild: Jacques Brinon)
Eine U.S Gulfstream N450 GA Passagiermaschine bei der Ankunft. (Bild: Jacques Brinon)
Das polnische Flugzeug Flaris LAR 01. (Bild: Jacques Brinon)
Das Interesse an den Flugzeugen ist riesengross. (Bild: Remy de la Mauviniere)
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Paris Air Show

Mit Bestellungen und Zusagen über 421 Maschinen im Volumen von insgesamt 57 Milliarden Dollar übertraf Airbus nach Angaben vom Donnerstag den amerikanischen Erzrivalen Boeing, der auf 331 Flieger und 50,2 Milliarden Dollar kam.

Airbus profitierte in den Schlussstunden der Veranstaltung von einer Order über 110 Flugzeuge des Typs A321Neo durch Osteuropas grössten Billigflieger Wizz Air. Airbus schloss die Flugschau mit 124 Festaufträgen in Höhe von 16,3 Milliarden Dollar ab sowie 297 Vorbestellungen über 40,7 Milliarden. Boeing kam hingegen auf mehr Fixbestellungen. Die Zahl lag bei 145 im Umfang von 18,6 Milliarden Dollar.

Die Flugzeugindustrie muss einen riesigen Auftragsberg abarbeiten. Experten zufolge wird daher die Fähigkeit zur pünktlichen Lieferung verstärkt zum Konkurrenzfaktor. In den vergangenen Jahren hatten niedrige Zinsen und die damals noch hohen Ölpreise zu einem Order-Boom geführt, weil viele Fluggesellschaften über günstige Kredite massiv in neue kerosinsparende Maschinen investierten.

Airbus will Durststrecke beim A380 beenden

Airbus-Verkaufschef John Leahy kündigte in Le Bourget an, dass der Durststrecke beim weltgrössten Passagierjet A380 in diesem Jahr ein Ende gesetzt werden soll. «Ich hoffe auf 25 Neubestellungen in diesem Jahr - das wäre realistisch», sagte der Manager.

Auf der Flugschau blieben Neubestellungen für den Passagierflieger aus. Seit 2013 hat keine Airline mehr einen der doppelstöckigen Jets geordert. Airbus prüft derzeit sowohl eine Modernisierung seines Flaggschiffs mit neuen Triebwerken als auch eine leichte Verlängerung des Fliegers, um Platz für etwa 50 zusätzliche Fluggäste zu schaffen.

In diesem Jahr will der Konzern bei der Produktion des Modells erstmals keine roten Zahlen mehr schreiben. Damit dies gelingt, müssen etwa 30 Maschinen den Weg zu den Kunden finden. Die bisherigen Aufträge reichen aus, um die Produktion bis 2018 in diesem Umfang aufrecht zu erhalten.

Grosskunde Emirates, der insgesamt 140 A380 bestellt und mehr als 60 davon schon in Betrieb hat, drängt Airbus zu einer Modernisierung des Fliegers. Für eine Modernisierung - vor allem mit sparsameren Triebwerken - reicht Airbus Emirates als einziger Käufer nicht aus. Allerdings spreche er derzeit mit einer Reihe anderer Interessenten über das Flugzeug, sagte Leahy.

sda

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