LUZERN: «Linda läuft schon wie Claudia Schiffer»

Sie kam, sah und siegte: Zehn Tage nach ihrer Wahl stand Miss Schweiz Linda Fäh am Mittwoch erstmals auf dem Laufsteg. Und bestand die Modeprüfung im Luzer­ner «Palace»-Hotel mit Bravour.

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Miss Schweiz Linda Fäh bei ih­rem Auftritt im Luzerner «Palace». (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Miss Schweiz Linda Fäh bei ih­rem Auftritt im Luzerner «Palace». (Bild André Häfliger/Neue LZ)

«Beim ersten Durchgang lief Linda viel­leicht etwas zu schnell», kommentierte die Luzerner Modedesignerin und Gastgeberin Lisbeth Egli. «Aber danach lief sie schon wie Claudia Schiffer auf der Modebühne und machte ihre Sache perfekt.» Ein Kom­p­liment, dass sich gut trifft: «La Schiffer» hat soeben in Paris ihren endgültigen Laufsteg-Abschied verkündet?

Nun, in die Fussstapfen von Claudia Schiffer zu treten, ist nicht unbedingt das primäre Ziel der neuen Miss Schweiz. «Ich will erst einmal meinen neuen Job als Miss Schweiz so gut wie möglich machen», erklärte die ausgebildete Sängerin Linda Fäh, die «jeden Tag mehr Spass» an ihrem Amt bekommt. «Es gibt bisher nicht einmal eine Kleinigkeit, die mich nervt», erklärte die 19-jährige Ostschweizerin voller Enthusiasmus. Sie habe bisher einen Freitag genossen, sei sonst täglich zwischen 10 und 12 Stunden an der Arbeit und könne sich zwischen sieben und acht Stunden Schlaf gönnen: «Perfekt. Ich fühle mich pudelwohl!»

Lindas Familie spielt mit
Auch ihr nächstes Umfeld, ihre Familie, ihr Freund, hätten sich mit ihrer neuen Situation «sehr gut» zurecht gefunden, führte Linda Fäh weiter aus. Noch einige Tage werde sie nun – wie jede neue Miss zu Beginn ihrer Amtszeit – bei ihrer Betreuerin Karina Berger, ihrem EhemannThomas Russenberger und der gemeinsamen, 15-jährigen Tochter Noemi in Zürich wohnen. Linda: «Sie sind für mich schon wie eine zweite Familie geworden.» Karina Berger lobt denn auch die neue Schönheitskönigin: «Lindas ist sehr ausgeglichen, souverän und anständig. Jede Mutter wäre froh, ihr Sohn würde ein solches Mädchen kennenlernen. Sie hat im Übrigen einen tollen Start hingelegt und kommt mit ihrer offenen und humorvollen Art beim Publikum sehr gut an.»

Biancas Mama ist da
Einzig beim «Schminken und Haare machen» müsse sie noch etwas lernen, so Karina Berger. Gar nichts auszusetzen haben Lindas Vorgängerinnen. «Sie ist natürlich, frisch und sehr kollegial auch», attestierte Christa Rigozzi gestern Mittwoch in Luzern. «Man hat sofort das Gefühl, es gefällt ihr in ihrer neuen Aufgabe», meinte Whitney Toyloy. «Linda hat eine gewinnende Art, ist sehr umgänglich und wirkt bodenständig. Sie gehörte schon bei der Wahl zu meinen drei engsten Favoritinnen», erklärte die Luzerner Ex-Miss Bianca Sissing, die bis Mitte Oktober einen hohen Gast in Luzern hat. Ihre Mutter Benita ist nämlich aus Kanada angereist.

André Häfliger