LUZERN: Miss Zentralschweiz ist auch «Miss Bahnhof»

Die neue Miss Zentralschweiz ist die erste «Miss Bahnhof» der Schweiz. Der Grund: Erstmals wurde am Samstagabend eine Schönheitskönigin in einem Bahnhof gekürt.

Merken
Drucken
Teilen
Miss Zentralschweiz Nicole Müller flankiert von der zweitplatzierten Rana Alkhoory (rechts) der drittplatzierten Corinne Arnosti. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Miss Zentralschweiz Nicole Müller flankiert von der zweitplatzierten Rana Alkhoory (rechts) der drittplatzierten Corinne Arnosti. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Nicole Müller aus Rothenburg ist in Luzern zur Miss Zentralschweiz 2009 erkoren worden. Gewählt wurde die 23-jährige Swiss-Flightattendant von einer fünfköpfigen Jury (unter anderem mit Mister Schweiz André Reithebuch sowie «Glanz & Gloria»-TV-Moderatorin Nadja Zimmermann) und über 1000 begeisterten Gästen, deren Stimmen als sechstes Juryvotum gewertet wurden.

Freund verliess sie
«Im ersten Moment konnte ich mein Glück gar nicht fassen», erklärte Nicole Müller, die vor neun Jahren Dritte wurde an der Miss-Teenie-Wahl, deren aktuelle Amtsinhaberin Sandra Suarez auch aus Rothenburg kommt. Im Herbst will Nicole, die seit drei Wochen solo ist («Mein Freund brach mir das Herz und kehrte zurück zu seiner Ex»), ihr internationales Managementstudium in Winterthur aufnehmen. Die Wahl gewann sie vor Rana Alkhoory (21) aus dem luzernischen Rickenbach und Corinne Arnosti (22) aus Gunzwil.

Nicole Müller ist die dritte Miss Zentralschweiz. Letztes Jahr fiel die Wahl mangels Sponsoren aus. «Aber jetzt sind wir wieder da», freute sich Wahlveranstalter Roland Kurmann. «Wir haben den Event von Zug nach Luzern gezügelt. Er bleibt finanziell sehr aufwendig, aber er ist auf die nächsten Jahre gesichert. Unser Ziel ist es, dass die Siegerin aus unserer Region wie jene aus Zürich und Bern direkt unter die 16 Finalistinnen der Miss-Schweiz-Wahl kommen.»

Jenny wieder solo
Das ist bisher noch nicht der Fall. Immerhin: Neben den ersten zwei von gestern durfte auch Kandidatin Laura Ziswiler aus Hünenberg beim nationalen Casting antreten und konnte somit noch auf die Schweizer Miss-Wahl hoffen.

Keine Hoffnung mehr gibt es für die Beziehung von Jennifer Ann Gerber, welche die stimmungsvolle Wahl zusammen mit der Luzerner Ex-«Benissimo»-Assistentin Michèle Prêtre präsentierte. «Mein Freund Francesco und ich haben uns nach knapp zwei Jahren getrennt», erzählte sie. «Wir hatten eine gute Zeit, aber wir mussten leider feststellen, dass unsere Auffassungen doch zu unterschiedlich sind.» Als schwacher Trost kann sich Jenny Gerber in dieser Liebsangelegenheit wenigstens in bester Gesellschaft wähnen: Erst kürzlich nämlich haben sich auch die ehemaligen Beauty-Queens Tanja Gutmann und Amanda Ammann von ihren Partnern getrennt...

André Häfliger