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MATT: Kind bleibt bei Helikopterabsturz unverletzt

Im Kanton Glarus ist am Samstag ein Helikopter abgestürzt. Fünf der sechs Insassen wurden beim Unfall zum Teil schwer verletzt. Ein Knabe, der ebenfalls an Bord der Maschine war, blieb unverletzt. Weshalb der Helikopter verunglückte, war nicht bekannt.
Der Helikopter stürzte in Matt im Kanton Glarus ab. (Bild: Maps.google.ch)

Der Helikopter stürzte in Matt im Kanton Glarus ab. (Bild: Maps.google.ch)

Die Maschine hatte drei Besatzungsmitglieder und drei Passagiere an Bord. Die Passagiere, ein Elternpaar und sein siebenjähriger Bub, hatten in einem Bergwald gearbeitet und wollten sich am Mittag zurück ins Tal fliegen lassen, wie Daniel Menzi, Sprecher der Glarner Kantonspolizei, zum Polizeicommuniqué sagte.

Unfall beim Landen

Zur Ursache des Unglücks konnte die Glarner Kantonspolizei noch keine Angaben machen. Abklärungen mit der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle (SUST) wurden aufgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen schlug der Helikopter beim Landen oberhalb des Parkplatzes der Truppenunterkunft in der Au in Matt GL zuerst mit dem Heck auf und stürzte dann seitlich ab, wie die Polizei schrieb.

Bilder des Onlineportals blick.ch vom Absturzort bei Elm zeigten den auf der Seite liegenden Helikopter. Rund 40 Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten waren nach Angaben der Kantonspolizei im Einsatz.

Die drei Familienmitglieder an Bord des Helikopters stammen aus der Region Elm, in der der Unfall geschah. Die Mutter wurde beim Unglück schwer verletzt. Schwer verletzt wurde auch einer der Flughelfer. Der 45-jährige Pilot erlitt mittelschwere Verletzungen. Alle drei wurden von der Rega ins Kantonsspital Graubünden geflogen.

Der zweite Flughelfer und der Vater der Familie wurden per Krankenwagen in ein Spital gefahren. Für eine Kontrolle ins Krankenhaus gebracht wurde auch der unverletzte Knabe.

Erfahrener Pilot

Der verunfallte Helikopter gehört der privaten Heli-Linth AG mit Sitz in Mollis GL. Alle drei Besatzungsmitglieder waren Angestellte des Unternehmens, wie Verwaltungsrat Dölf Rüesch sagte. Der Pilot des Helikopters sei sehr erfahren und habe die Gegend sehr gut gekannt. Zum Zeitpunkt des Absturzes habe schönes, sonniges Wetter geherrscht.

Die Heli-Linth führt gemäss den Angaben auf ihrer Homepage Materialtransporte, Rettungen und Passagierflüge durch. Die Firma beschäftigt vollamtlich vier Piloten und vier Flughelfer. Dazu kommen zur Abdeckung des Spitzenbedarfs mehrere Piloten und Flughelfer, die tageweise im Einsatz sind. (sda)

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