«MENSCHEN FÜR MENSCHEN»: Prominente sammeln und agieren für Böhm

Prominente haben am Montagabend im Weihnachtszirkus «Salto Natale» in Zürich-Kloten 90'000 Franken für die Stiftung «Menschen für Menschen» gesammelt.

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Schauspiel-Ikone Karlheinz Böhm (links) mit Zirkuschef und Kunstmaler Rolf Knie. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Schauspiel-Ikone Karlheinz Böhm (links) mit Zirkuschef und Kunstmaler Rolf Knie. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Am Montagabend legten sich Prominente im Weihnachtszirkus «Salto Natale» in Zürich-Kloten mächtig ins Zeug – und sammelten im Konkurrenzkampf gegeneinander satte 90'000 Franken für die Stiftung «Menschen für Menschen» von Schauspiel-Ikone Karlheinz Böhm. «Ich bin überwältigt und dankbar für diese tolle Aktion», erklärte Böhm, der mit seiner Ehefrau Almaz gekommen war. Beim Empfang gings schon los: Olympiasieger Donghua Li empfing zusammen mit Comedy-Star Claudio Zuccolini die Gäste und verkaufte mit den beiden Clowns Speedi und Jacky ein Programmheft nach dem anderen. «Ich wusste gar nicht, dass Zirkus machen so schön und anstrengend ist», schmunzelte Li. Ex-Miss Schweiz Anita Buri hatte als Garderobière alle Hände voll zu tun, genausi wie Miss Earth Schweiz 2008 Nasarin Nuri und Sängerin Nubya als Verkäuferinnen von feinen Zimtsternen.

Alles Geld an Böhm-Stiftung
Sixdays-Radchef Urs Freuler und TV-Star Monika Fasnacht boten Glühwein und Goalielegende Jörg Stiel heissen Punch feil. Und Rollstuhlsportlerin Edith Hunkeler kam als Löösli-Verkäuferin bei Rainer Maria Salzgeber richtig ins Staunen: Der TV-Star und Moderator der Benefizgala verkaufte sein eigenes Streugewürz, die «Salzi»-Gläschen. «Dann musst du aber ein exzellenter Koch sein», lachte die Luzernerin. «Naja, wenn du nicht kochen kannst, musst du eben würzen», grinste der Oberwalliser.

Rima war der Chef?
Das Zuger Comedy-Duo Jonny Fischer und Manuel Burkart («Divertimento») waren sich nicht zu fein und machte sich die Hände als Marroniverkäufer «schmutzig». Der Zuger Starkomiker und Schauspieler Marco Rima verkaufte, wie alle Promis, ohne Gage ebenfalls Glücklose. «Ich bin aber der Chef hier», lachte der Zuger. «Daher kommt alles Trinkgeld automatisch zu mir. Alles klar?» Viel Geld kam aber auch von den Zirkuschefs Rolf und Grégory Knie, die sämtliche Tageseinnahmen spendeten.

André Häfliger, Kloten