«Millionen-Falle» bleibt im TV-Programm

Die «Millionen-Falle» wird definitiv ins Programm des Schweizer Fernsehens aufgenommen. Produziert wird die Spielshow ab kommendem Jahr in der Schweiz. Für die Probe-Staffel verlegte das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) erstmals einen Dreh ins Ausland.

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Moderator René Rindlisbacher. (Bild: SRF/BBE/Frank W. Hempel)

Moderator René Rindlisbacher. (Bild: SRF/BBE/Frank W. Hempel)

Die «Millionen-Falle» war für das SRF gleich ein doppelter Versuchsballon: Zum einen war unklar, wie die Schweizer Zuschauer auf das neue Format der niederländischen Programmentwickler Endemol reagieren würden. Andererseits verlegte der Sender erstmals eine Produktion ins Ausland, um Investitionen aufzuschieben.

Wäre die Spielshow bei den Zuschauern durchgefallen, hätte SRF so nicht bereits Geld in ein eigenes Studio investiert. Für die Produktion der ersten Staffel, die im Sommer ausgestrahlt wurde, brachte das SRF den Moderator René Rindlisbacher und die Kandidaten jeweils nach Köln.

Gedreht wurde im Studio, in dem das ZDF sonst seine Show «Rette die Million» produziert, die mit der «Millionen-Falle» identisch ist. Weil die Sendung nun aber definitiv ins Programm aufgenommen wird, plant das SRF den Bau eines eigenen Studios.

Weitere Versuche im Ausland möglich

«Längerfristig würde es keinen Sinn machen, in Deutschland zu produzieren», sagte SRF-Sprecher Martin Reichlin auf Anfrage. Die Produktion der Versuchs-Staffel in Köln sei aber richtig gewesen. Auch in Zukunft sei es für SRF denkbar, Versuchsballone im Ausland steigen zu lassen, um so Kosten zu sparen. Konkrete Projekte liegen gemäss Reichlin momentan aber nicht vor.

Die erste Ausgabe der neuen Staffel wird am Samstag, 26. November ausgestrahlt. Gemäss einer Mitteilung von SRF vom Mittwoch wird es ein Promi-Special, bei dem sechs bekannte Gäste ihr Wissen unter Beweis stellen müssen. Ab 28. November wird die Sendung dann jeweils am Montagabend ausgestrahlt.

sda