MISTER SCHWEIZ: Nachgefragt bei Urs Brülisauer

Urs Brülisauer ist Geschäftsleiter der Mister Schweiz-Organisation. Er sagt im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung: «Das war ein Start-Ziel-Sieg für Bühlmann».

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Urs Brülisauer. (Archivbild André Häfliger/Neue LZ)

Urs Brülisauer. (Archivbild André Häfliger/Neue LZ)

Statistisch gesehen ist Luzern, abgesehen von Glarus, der Kanton mit der stärksten Mister-Dichte pro Einwohner. Wie erklären Sie sich das?
Urs Brülisauer: Das ist in erster Linie natürlich vor allem erfreulich für die Region. Rein statistisch gesehen war es mit vier von 16 Kandidaten aber auch zu erwarten, dass ein Luzerner gewinnt. Im Fall von Jan war es so, dass er einen Start-Ziel-Sieg hingelegt hat. Er gehörte zu den Topfavoriten und hat die Wahl mit Bravour gemeistert.

Wo liegt denn das Geheimnis der Luzerner Schönheit?
Brülisauer (lacht): Vielleicht hat der Pilatus diesbezüglich besondere Kräfte. Oder es liegt an der Ausstrahlung der Berge, der Seen, allgemein der fantastisch schönen Landschaft. Im Ernst: Ich glaube eher, das hat ganz einfach mit Zufall zu tun.

Welche Ratschläge geben Sie denn anderen Kantonen, um an Luzern heranzukommen?
Brülisauer: Sicher sollte man mehr Ausflüge in die Zentralschweiz machen, das lohnt sich auf jeden Fall. Das wichtigste aber bleibt, dass sich jeder, der das Gefühl hat, er möchte und könnte Mister Schweiz werden, für das Amt bewirbt. Oft gibt es da falsche Hemmschwellen. Schliesslich ich jeder der 16 Finalisten ein Gewinner, auch wenn er nicht erkoren wurde.

Die Gemeinde Buchrain plant keinen Empfang für den neuen Mister Schweiz. Darf man gegen diese Tradition verstossen?
Brülisauer: Das ist ganz und allein die Sache der Gemeinden. Da mischen wir uns gar nicht rein und massen uns auch nicht an, dies zu kommentieren.

Interview André Häfliger/Neue LZ