MODESCHAU: Otto Ineichen will Ammanns Karriere fördern

Erstmals gastierte die Luzerner Couturière Lisbeth Egli am Freitag mit ihrer Modeschau im Luzerner Hotel Palace. Nicht wie sonst üblich im Hotel Seeburg, wo sie aber im Oktober ihre neuste Kollektion nochmals zeigen wird.

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Miss Schweiz Amanda Amman posiert mit dem Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Miss Schweiz Amanda Amman posiert mit dem Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Über die neusten Egli-Werke besonders begeistert ist eine, die Lisbeth seit Jahren kennt: Karina Berger, ehemalige Miss Schweiz und heute unter anderem Mitveranstalterin der Miss Schweiz-Wahl. «Die aktuelle Kollektion ist die schönste, welche Lisbeth Egli je präsentiert hat», attestierte sie.

Auch der neue Gastgeber, «Palace»-Direktor Hans E. Koch war des Lobes voll: «Diese Mode ist zeitlos schön – und vor allem absolut tragbar!» Braungebrannt vom Skifahren in ihrer Urner Heimat kam Ex-Radrennfahrerin Luzia Zberg. «Lisbeth Eglis Kleider sind topmodern und bis in alle Details schön gemacht und präsentiert», erklärte Luzia, die mit ihrer Nidwaldner Kollegin Ruth Amstutz kam. Auch sie sagte: «Die Kleider sind ja noch schöner als auf den Fotos. Ich durfte sie jetzt erstmals live sehen – Kompliment!» 

«Wurst»-Kritik gelassen weggesteckt
Zum ersten Mal äusserte sich Lisbeth Egli gegenüber Zisch zur Kritik, die an ihrem Kleid von TV-Star Anna Maier geäussert (man sehe darin aus wie eine «Wurst») wurde. «Diese Kritik ertrage ich mit Fassung», sagte Egli. «Zumal vor allem das gemachte Foto extrem unvorteilhaft und schlecht ist.» Sie verstehe «die ganze Aufregung» nicht und wundere sich, ob es denn «keine wichtigeren Probleme» gebe. Schmunzelnd fügte sie noch an: «Schussendlich war es nur beste Werbung für mich. Jetzt kennen mich im Land wohl wirklich alle?»

Grosse Pläne mit Miss Schweiz Amanda Ammann hat Otto Ineichen. Der Luzerner FDP-Nationalrat und Handelsunternehmer («Otto's», Sursee) will, dass die amtierende Miss Schweiz nach ihrem Wahljahr eine Karriere in der Politik oder in der Wirtschaft einschlägt. «Amanda hat absolut das Zeug dafür. Ich sage ihr jede Unterstützung zu.» Amanda freute sich darüber: «Ja, in diese beiden Bereiche einzusteigen, das ist sicher das, was ich mal will. Zuerst aber werde ich mein Polit-Studium fertig machen.» Ihr Studium beenden wird dieses Jahr noch Amandas Vorgängerin Christa Rigozzi: «Im Juni, oder dann aber sicher im September ist es so weit.» Unter den Gästen waren zudem Rollstuhsportlerin Edith Hunkeler, die Sängerinnen Lys Assia («Oh mein Papa») und Marie-Louise Werth («Pur'Amur»), Ex-Skirennfahrerin Karin Roten sowie Ex-Skiweltmeister Peter Müller.

André Häfliger