MOSIMANN: Die Wurzeln des Stars reichen bis in die Region

Heinz Mosimann lebt auf der Rigi – und er hat einen Star als Sohn: Quentin Mosimann, Frankreichs neuer MusicStar.

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Stolz zeigt Heinz Mosimann, Vater von Frankreichs MusicStar Quentin, in seiner Wohnung auf Rigi-Kaltbad Erinnerungsstücke an seinen Sohn. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Stolz zeigt Heinz Mosimann, Vater von Frankreichs MusicStar Quentin, in seiner Wohnung auf Rigi-Kaltbad Erinnerungsstücke an seinen Sohn. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Am Final vom letzten Freitag drückte Heinz Mosimann seinem Sohn in Paris die Daumen. «Das war unter den 2000 Fans im Studio sehr aufregend», erzählt Heinz Mosimann. «Aber am liebsten komme ich immer wieder hier nach Hause zu meiner Familie.» Das ist sein heimeliges Haus mit viel Holz auf Rigi-Kaltbad und das ist seit dreizehn Jahren seine Partnerin Marianne Camenzind. Sie haben zwei Kinder, Samuel (7) und Rosana (3).

Heinz Mosimanns Sohn Quentin (20) hat am Freitag das Final von Star Academy gewonnen, der französischen Variante von MusicStar. Er stammt aus der Ehe von Heinz mit der französischen Mutter des MusicStars, Pascale. Ebenso wie seine 23-jährige Schwester Jenny, die in Thun lebt. Obwohl Quentin bei seiner Mama südlich von Genf aufgewachsen ist und seit drei Jahren in Südfrankreich lebt, ist er mit der Rigi sehr verbunden. «Er besucht uns bis zu vier Mal im Jahr», erzählt der stolze Vater.

Es kam alles anders
Fast wäre Quentin nach seinem Matura-Abschluss im Sommer sogar den ganzen Winter auf der Rigi gewesen. Mosimann: «Hätte er nicht bei der Star-Academy mitgemacht, wäre Quentin gerne hier bei uns als Skilehrer tätig gewesen.»

Dies, nachdem er vor zwei Jahren eine Teilnahme an Frankreichs zweiter TV-Casting-Show Le Nouvel Star abgelehnt hatte. Weil er seinem Stil nicht treu hätte bleiben können. «Das hat mit Arroganz gar nichts zu tun», erklärte sein Vater Heinz Mosimann. «Nur damit, dass er eben immer sich selbst bleiben will.»

Vater Mosimann handelt mit speziellen Mini-Trampolins aus Neuseeland und ist auch als fahrender Crèprerie-Spezialist etwa an der Luga, am Weihnachtsmarkt in Luzern sowie am Rosenfest in Weggis bekannt. Marianne Camenzind, die mit ihren Kindern in Paris am Final ebenfalls mitfieberte, nickt zustimmend. Sie ist selbständige Therapeutin/Heilpraktikerin – und Tochter des bekannten Rigi-Wetterfachmanns Ferdy Camenzind.

Voller Ternminkalender
Was macht Quentin jetzt? «Oh, wenn er diese Woche zu einem Sandwich zwischendurch im Auto kommt, sei er überglücklich, hat er mir erzählt», erklärt Heinz Mosimann. Sein Terminkalender sei knallvoll. Ab Mitte März gehen dann die Proben los für die Frankreich-Tournee der Top-Sechs der Star Academy, die vom 4. April bis 10. Juni dauert. Am 22. Mai gastieren sie in Lausanne. Nach der Tournee gehts dann ins Studio fürs erste Album. «Und wer weiss», sagte Heinz Mosimann, «vielleicht hat unser Quentin ja zwischendurch mal Zeit, auf die Rigi zu kommen.»

André Häfliger