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MOSKAU: Sibirien: Dreijähriger überlebt drei Tage im Wald

Drei Tage irrte ein kleiner Bub in Sibirien durch unwegsame Wälder und überlebte nur mit Schokoriegeln - nun hat der Gouverneur ein grosses Fest zur Rettung des Dreijährigen angekündigt.
Kleinkind überlebt drei Tage alleine in Sibiriens Wildnis. (Bild: EMERCOM/ Republic of Tuva)

Kleinkind überlebt drei Tage alleine in Sibiriens Wildnis. (Bild: EMERCOM/ Republic of Tuva)

«Ich werde alle einladen, die an der Suche beteiligt waren», sagte Scholban Kara-Ul am Freitag in der Region Tuwa an der Grenze zur Mongolei. Der kleine Zerin Dopschut war vom Hof seiner Grossmutter weggelaufen, und eine Suchaktion von mehr als 100 Helfern mit Geländefahrzeugen und Helikopter blieb zunächst erfolglos.

Dann reagierte der Bub auf Rufe seines Onkels. «Ich hatte keine Angst», sollen die ersten Worte von Zerin gewesen sein - «Langes Leben» heisst der Name übersetzt. «Er hat erzählt, dass er die ganze Schokolade aufgegessen hat, die er in seiner Tasche hatte», sagte Gouverneur Kara-Ul. «Er fand einen trockenen Platz unter einem grossen Baum und ist eingeschlafen.» Das Gebiet ist voller Wölfe und Bären.

Mutter und Sohn sollen sich zunächst einige Tage in einem Sanatorium vom Schreck erholen. «Danach werden wir mit allen feiern, denen das Schicksal des Kleinen nicht gleichgültig war», versprach Kara-Ul.

sda

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