MUBA: «Chögeli-Pastetli», der Renner in Basel

Der Stand von Gastkanton Luzern an der Muba ist heiss begehrt. Und der Renner in Basel sind die Luzerner «Chögeli-Pastetli».

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Tavolago-Koch André Schmutz serviert mit Raffaella Fürrer die Chögeli-Pastetli. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Tavolago-Koch André Schmutz serviert mit Raffaella Fürrer die Chögeli-Pastetli. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

In vier Varianten werden die feinen Pastetli im Hug-Blätterteig von Koch André Schmutz und dem 20-köpfigen «Tavolago»-Team zubereitet und serviert. «350 der 450 Mahlzeiten, die wir an den ersten Tagen verkauft haben, waren Pastetli-Gerichte», erklärte Samuel Vörös am Samstagabend. Der «Tavolago»-Geschäftsleiter rechnet damit, dass bis zum Muba-Schluss am 14. Februar «weit über 3000 Pastetli-Portionen» weggehen werden. Alt Bundesrat Samuel Schmid, ein bekennender Geniesser des Luzerner Parademenues, war hell begeistert: «Ich wusste gar nicht, dass es das Gericht sogar in verschiedenen Varianten gibt.»

Am Morgen war es noch ziemlich ruhig auf den 500 Quadratmetern, auf denen sich Luzern und seine Regionen am Rheinknie präsentieren. Ab Mittag aber herrschte überall reger Betrieb. Kein Riesenansturm, dafür aber muss niemand Schlange stehen, alle können sich frei und ungestört bewegen. Der Stand ist eingeteilt in einen Bar- und Stehtischbereich, einem Restaurant mit 200 Plätzen sowie kleine Stände, in welchen sich rund um ein dominant platziertes Verkehrshaus-Rennflugzeug (Spitzengeschwindigkeit: 388 Stundenkilometer) die einzelnen Regionen des Kantons präsentieren. Weg wie frische Wegglis gehen da neben dem zahllosen Prospektmaterial etwa auch Willisauer Ringli, Kräuterprodukte aus dem Napfgebiet und feine Würstchen sowie köstliche Konfitüre aus Weggis.

Es wird auch rege gebucht
In der Hoffnung auf den Hauptgewinn (Goldwasch-Wochenende für 2 Personen in Romoos) legen fast alle, die den kleinen Standrundgang machen, die ausgefüllten Talons des Wettbewerbes von Luzern Tourismus in die Urne. Vor allem beim jungen Publikum sehr beliebt sind die beiden Verkehrshaus-Flugsimulatoren. Wird die Region denn auch fleissig gebucht? «Wir sind angenehm überrascht», zog Nicole Kaufmann von Luzern Tourismus am Samstagabend Bilanz. «Das 500-Stück-Kontingent unserer SBB-Ticketaktion ist praktisch schon weg. Zudem sind etwa auch alle regionalen Produkte äusserst gefragt. Das alles übertrifft bereits nach zwei Tagen unsere Erwartungen.»

Am Mittwoch kommt Emil
Der Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren, der für den Muba-Auftritt rund 150'000 Franken einsetzt, ist mit dem Auftakt ebenfalls zufrieden: «Ich sehe nur lauter fröhliche Gesichter und Leute, die sich hier aktiv beteiligen und viel, sehr viel wissen wollen.» Gut gestartet ist auch das Rahmenprogramm: Gebannt und amüsiert lauschten die Fans gestern der Entlebucher Sagenerzählerin Maria Kunz aus Hergiswil am Napf. Und am kommenden Mittwoch (12.15 Uhr) wird Emil Steinberger der Stargast sein.

André Häfliger

Luzern an der Muba: Das sagen Standbesucher

  • Reto Brambilla (62),  Wissenschaftler aus Basel:  «Die Region Luzern ist so nah, und doch kennt man sie eigentlich zu wenig. Das will ich jetzt ändern: Ich habe hier bereits zwei Tageskarten gelöst. Was ich im Stand vermisse ist das KKL Luzern. Ein Blick in sein aktuelles Programmangebot hätte mich schon interessiert.»
  • Andrea Derendinger (31), Goldschmiedin aus Luzern:  «Der Stand ist schon rein optisch sehr schön, wirkt durch seine Grösse und Helligkeit von weitem sehr einladend. Innen erlebt man viel Abwechslung, Information und tolle Kulturangebote. Ein feines 'Chögeli-Pastetli' darf ich natürlich nicht verpassen?»
  • Paul Kunz (79), pensionierter Chemieangestellter aus Allschwil: «Man wird hier auffallend freundlich empfangen, kompetent beraten und über alles informiert. Seit drei Jahren bin ich Verkehrshaus-Mitglied und freue mich über den eindrücklichen Auftritt des Museums. Das Restaurantangebot überzeugt ebenfalls.»
  • Natalie Basler (28), Kindergärtnerin aus Arth: «Mir fällt die Vielfalt an Kultur- und Freizeitangeboten auf. Beim Wettbewerb habe ich dazugelernt, etwa wie lange der Hallwilersee ist. Toll, dass sich auch Kinder hier gerne verweilen. Am meisten mögen sie den Flugsimulator des Verkehrshauses.»

André Häfliger (Bilder: André Häfliger)