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MUBA-GASTKANTON LUZERN: Burkhalter will an die Luzerner Fasnacht

Mit viel Prominenz ist die Muba in Basel eröffnet worden. Bundesrat Didier Burkhalter verriet, dass er gerne einmal die Luzerner Fasnacht besuchen möchte.
Luzerner Regierungsrat Max Pfister (links) mit Bundesrat Didier Burkhalter und seiner Frau Sabine (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Luzerner Regierungsrat Max Pfister (links) mit Bundesrat Didier Burkhalter und seiner Frau Sabine (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Falls Luzern Bundesrat Didier Burkhalter an der Fasnacht begrüssen möchte, ist Eile angesagt. Denn gestern erklärte der Magistrat an der Muba-Eröffnung in Basel unserer Zeitung: «An diesem Traditionsanlass möchte ich wirklich sehr gerne einmal dabei sein.» Strahlend nickte Friedrun Sabine Burkhalter im Stand des Muba-Gastkantons Luzern neben ihrem Ehemann bei Willisauer Ringli und einem Gläschen Napf-Kräutersirup: «Oh ja, das wäre fantastisch. Schliesslich ist Luzern eine meiner Schweizer Lieblingsstädte.» Aber die Basler Fasnacht ist auch nicht ohne – welche ist nun die bessere und schönere? Burkhalter gab sich diplomatisch: «Nun, ich kann das nicht beurteilen, denn auch in Basel war ich noch nie selber dabei.»

Regierungsrat Max Pfister, der die Ehrengäste beim Rundgang auf dem 500 Quadratmeter grossen Luzerner Stand während einer halben Stunde empfangen durfte, sprach denn auch mehr über Fussball und weniger über die Fasnacht mit dem Bundesrat. «Ihn interessierte vor allem, ob das neue Stadion des FC Luzern rechtzeitig fertig wird», erzählte Pfister. Auch der Basler Starkomiker Massimo Rocchi, der sich hier fürs Bundesamt für Migration einsetzt, wich beim Thema Fasnacht geschickt und höflich in Richtung Fussball aus: «Bei den beiden Fasnachts-Events bin ich mir nicht ganz sicher. Aber als Dauerkartenbesitzer sage ich: Der FC Basel ist, bei allem Respekt vor dem FC Luzern und seinem Hakan Yakin, klar die bessere Mannschaft.»

Auch Schmid will kommen
Da musste Luzerns Baudirektor Kurt Bieder, der sich wie Xamax-Fan Didier Burkhalter sichtlich über das erste Treffen mit Rocchi freute, natürlich dagegen halten. «Der FCL ist ein vorbildliches Topteam – und die Luzerner Fanacht besteht nur aus lauter Topteams», erklärte der Stadtluzerner Baudirektor, der einen Besuch an der Basler Fasnacht «noch als Pendenz in der Agenda» stehen hat. Ausserhalb jeder Agenda trafen sich Samuel Schmid und Daniel Suter: Zufällig nämlich im Zug stiess der ehemalige Bundesrat auf dem Weg nach Basel in Grenchen auf den Verkehrshaus-Direktor und dessen Ehefrau Ines. Ein freudiges Treffen. «Wir kennen uns schon seit 30 Jahren, ich habe sogar einmal in Schmids Elternhaus in Rüti bei Büren gewohnt», erzählte Suter. In Sachen Fasnacht erklärte Schmid: «Weil ich einmal am Bärteliessen der Zunft zu Safran dabei sein durfte, habe ich eine näheren Bezug zur Luzerner Fasnacht, bei der ich übrigens sehr gerne auch einmal dabei sein möchte.» Also, Luzerner Fasnächtler, jetzt wisst Ihr, was Ihr zu tun habt?

Basler ziehts nach Nidwalden?
Der in Ennetbürgen wohnhafte Basler Messe- und Eventmanager Bruno Lurati weiss, was er auch dieses Jahr zu tun hat: «Pfeiffer sein bei den 'Gelben Säuen' an der Basler Fasnacht.» Dazu will der ehemalige Direktor des Genfer Autosalons André Strickler, den Geschäftsführer der Zuger Messe, ans Rheinknie einladen. «Dann aber halte ich Gegenrecht und lade Lurati an eine richtige Fasnacht ein, nämlich nach Luzern», schmunzelte Strickler. «Fasnacht hin oder her», lachte daneben der frühere CS-Präsident und Ex-Radrennfahrer Robert A. Jecker. «Ich weiss nur, dass ich früher fast jedes Wochenende mit dem Velo von Basel nach Beckenried und zurück gefahren bin.» Alle Achtung!

André Häfliger

HINWIES: Die Konsumgüterschau Muba in Basel dauert noch bis am 14. Februar. Infos: www.muba.ch

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