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Muri – Gries – Sarnen

Das im Jahre 1027 gegründete Benediktinerkloster Muri galt im 17. Jahrhundert als reichste Abtei der Schweiz. Ab 1701 war Muri Fürstabtei. Im Zuge des Aargauer Klosterstreites wurden im Jahre 1841 alle Klöster im Kanton aufgehoben. Nonnen und Mönche mussten innert Kürze den Aargau verlassen und eine neue Bleibe suchen. Die Benediktiner von Muri fanden vorerst in unterschiedlichen Pfarreien und Klöstern Asyl. Ein grösserer Teil von ihnen ging nach Sarnen, um am dortigen Kollegium zu unterrichten, welches die Muria­ner Mönche ab November 1841 auch leiteten. Von Sarnen aus führte Abt Adalbert Regli Gespräche mit Kaiser Ferdinand I. von Österreich und Fürst Metternich mit dem Ziel, dass die vertriebenen Muria­ner Ordensmänner in das 1807 aufgehobene Chorherrenstift in Gries bei Bozen übersiedeln könnten. Der Heilige Stuhl stimmte zu – im Juni 1845 zogen die ersten Mönche in die Gebäude in Gries ein und gründeten die Benediktinerabtei Muri-Gries.

Obschon das Kloster in Südtirol liegt, gehört es weiterhin der Schweizerischen Benediktinerkongregation an und ist aus rechtlicher Sicht ein Priorat von Muri. Die Abtei unterhält bis heute das Benediktiner-Kollegium in Sarnen und seit 1960 ein Benediktinerhospiz an ihrem ursprünglichen Ort im Kloster Muri. (fae)

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