MUSICSTAR: Showdown in der Schüür

Für alle war es Liebe auf den ersten Blick: Die elf verbliebenen MusicStars betraten am Samstag die Bühne, auf der es am Sonntagabend zum zweiten Mal in der vierten Staffel ernst gilt - die Luzerner «Schüür».

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Die 11 verbliebenen MusicStars am Samstag bei den Proben in der Luzerner Schüür. 
(Bild André Häfliger/Neue LZ)

Die 11 verbliebenen MusicStars am Samstag bei den Proben in der Luzerner Schüür. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Oben im Saal dominieren Kameras, Kabel, Mischpulte, Lichtspots und die Bühne das Bild. Trotzdem werden am Sonntag (SF1 live ab 20.10 Uhr) im komplett ausverkauften Haus noch 450 Gäste (unter ihnen Amtsinhaberin Fabienne Louves aus Emmenbrücke) Platz finden. «Ein typisches, fast familiäres und sehr stimmungsvolles Klubkonzert wird das geben», ist Raffael Heisnerüberzeugt. «Die Bühne ist sehr klein und dadurch eine besondere Herausforderung», ergänzte der Berliner, der zum dritten Mal MusicStar-Choreograph ist. «Aber das schaffen wir!»

Einer war noch nie da?
Gleich am ersten Probetag fühlten sich die elf Kandidatinnen und Kandidaten, die am Abend dann in ihre Zürcher Wohngemeinschaft zurückkehrten, sehr wohl in der «Schüür». Kandidatin Jenny Rey aus dem Freiamt («Ich gehe oft in Luzern in den Ausgang») gab zu Protokoll: «Der Auftritt hier ist für uns alle eine Ehre, denn dieses Lokal ist für seine coolen Konzerte im ganzen Land bekannt.» Sie, aber auch etwa Raquel Rodo, Michael Stalder, Gioia Gerber, Katharina Michel, Dimitri Vollenweider, Noëlla Kabengele und Leonardo Ritzmann kannten die «Schüür» schon. Florina Kollegger und Michelle Halbheer waren auch schon in Luzern, einzig Michael Lascar nicht.

«Schüür» einzige Kandidatin
«Dass wir bei unserer Tour in diesem bekannten Klublokal Halt machen, lag auf der Hand», erklärte SF-Sprecher Marco Meroni. «Es ist die einzige Location, die wir in Luzern angeschaut haben.» Kein unbekannter Ort ist Luzern und die «Schüür» auch für das Moderatoren-Duo, das übrigens nur «unter der Dusche» und «im Auto» singen kann. «Von der Architektur und von der Landschaft her ist Luzern für mich die schönste Stadt der Schweiz», erzählte Max Loong. «Ich zeige diese Stadt all meinen Freunden, die im Ausland leben.» Auch Andrea Jansen schwärmt: «In Luzern ist immer etwas los. Ich kenne die Stadt von verschiedenen Events her - und auch für «Joya rennt» haben wir hier oft und gerne gedreht.»

Gibts bessere Outfits?
Weder Andrea noch Max wagen eine Siegerprognose in der vierten Staffel. Sie sind sich einig: «Das Niveau bei den Teilnehmern ist enorm hoch. Fast alle spielen ein Instrument oder singen in einer Band. Das musikalische Fundament ist sehr stark.» Liegt im da und dort kritisierten Kleiderstil der neuen MusicStars noch eine Steigerung drin? «Aber sicher», schmunzelte Loong. «Bisher treten wir zu Klubkonzerten an, da geht man nicht im Smoking auf die Bühne. Wenn dann aber die grosse Showbühne kommt, wird sich das dann - je nach gewähltem Lied auch - ganz bestimmt noch ändern.»

André Häfliger