MUSIK: Helene Fischer entgeht Klage von Jack White

Die beliebte Schlagersängerin muss nicht mehr mit Post vom Staatsanwalt rechnen. Der Musikproduzent Jack White hat es sich anders überlegt und doch nicht mehr vor, sie wegen 'Atemlos' zu verklagen.

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Helene Fischer muss keine Post vom Anwalt befürchten. (Bild: Bang Showbiz Entertainment)

Helene Fischer muss keine Post vom Anwalt befürchten. (Bild: Bang Showbiz Entertainment)

Jack White wird Helene Fischer doch nicht wegen Plagiatsvorwürfen verklagen. Der Musikproduzent hat behauptet, dass Fischers Hit 'Atemlos' dem von ihm komponierten Song 'Ein Festival der Liebe' ähnele. "Helenes 'Ohoo, ohoo' klingt doch sehr verdächtig nach dem 'Ohoo, ahaa' aus meinem Evergreen 'Ein Festival der Liebe'. Ob es im Text nun 'ohoo' oder 'ahaa' heisst, spielt keine Rolle.

Es geht um die Musik", erklärte der 74-Jährige. White hatte 'Ein Festival der Liebe' 1973 für Sänger Jürgen Marcus komponiert. Von den Machern von 'Atemlos' bekam White die kalte Schulter gezeigt. Komponistin Kristina Bach reagierte auf Nachfrage von 'bild.de' mit "Kein Kommentar" auf die Vorwürfe.

Nun hat es sich der gebürtige Kölner offenbar anders überlegt und will nicht vor Gericht ziehen. Er erklärte: "Ich habe nun drei Gutachten mit unterschiedlichen Ergebnissen. Und obwohl mir der eine Gutachter die Plagiatsklage dringend empfiehlt, der Zweite gute Chancen sieht und lediglich der Dritte in Bezug auf die Erfolgsaussichten sehr zurückhaltend ist, habe ich mich entschlossen, von einer Plagiatsklage abzusehen."

bangshowbiz