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MUSIK: Nena überrascht mit neuem Album 'Oldschool'

Vor 34 Jahren flog sie mit '99 Luftballons' um die Welt. Nun veröffentlicht die mittlerweile 54-Jährige ihr neues Album 'Oldschool' und schlägt ganz ungewohnte Töne an.
Die hippe Nena macht jetzt auf oldschool. (Bild: Bang Showbiz Entertainment)

Die hippe Nena macht jetzt auf oldschool. (Bild: Bang Showbiz Entertainment)

"Bitte, sei doch mal nicht so berufsjugendlich. Die Leute nehmen das nicht ernst, und es geht ihnen auf die Senkel. Die Alte macht auf hip, dabei hat sie schon ein paar Enkel...", singt Nena auf Track sieben ihres neuen Albums 'Oldschool' und beweist damit mal wieder ein Nena-typisches Augenzwinkern.

Könnte man sie nicht ebenfalls an ihrer unverkennbaren Stimme erkennen - selbst eingefleischten Fans würde es wohl schwerfallen, den Song als Werk Nenas zu identifizieren. Die 54-Jährige sticht mit 'Oldschool' nämlich in neues Fahrwasser.

Liegen dürfte das wohl auch massgeblich an der Zusammenarbeit mit Hamburger Hip-Hopper Samy Deluxe, den man sicher für die ein der anderen Hip-Hop-Beats und die Vielzahl an Synthesizer-Klängen verantwortlich machen kann. Nena erklärte: "Samy hat für 'Oldschool' den Anstoss gegeben und kam irgendwann ungefragt mit Songideen, die mich schon beim ersten Hören beflügelt haben. Ab da waren wir praktisch unzertrennlich. Er hat auf jeden Fall noch mal eine andere Perspektive reingebracht." Auch mit elektronischer Verzerrung von Nenas Stimme wird gespielt, während roboterhafte Backgroundstimmen, Dubstep-ähnliche Parts und mystischer Operngesang für einen Schuss Experimentelles sorgen.

16 neue Songs

So abwechslungsreich die musikalische Aufmachung ist, sind es auch die Themen der insgesamt 16 Songs (plus einer zusätzlichen Spezialversion der Single 'Oldschool'). An den Song 'Lieder von Früher', in dem es sehnsüchtig um vergangene Zeiten geht, reiht sich selbstbewusst und stolz 'Oldschool'. Gibt es in dem einen Moment noch Gesellschaftskritik für verbaute Städte ('Betonblock'), schwärmt Nena im nächsten schon wieder von der Liebe ('Magie'), um in Track sechs wieder ordentlich zu provozieren: "Mach doch was ich will, das mach ich schliesslich auch" spuckt sie da auf die Tonspur.

Persönliches im Song verarbeitet

Besonders berührend wird es in 'Bruder'. 'klatsch-tratsch.de' erzählte sie von den Hintergründen des privaten Songs: "Ich hatte mal von dem Tod meines ersten Kindes erzählt, und als wir im Studio waren, bat [Samy] mich plötzlich um ein Gespräch unter vier Augen. Was dann kam, hat mich echt berührt. Er spielte mir die erste Strophe von 'Bruder' vor. Mit seinen Worten sprach er mir direkt aus der Seele. Er konnte sich auch auf dieser Ebene komplett in mich reinfühlen, vielleicht weil er selber Vater ist. Ich fand dann die richtigen Worte für die zweite Strophe, und so haben wir uns wundervoll ergänzt. Das passierte so selbstverständlich, schöner kann man nicht zusammen arbeiten."

Die Mischung unterschiedlichster Song-Inhalte mag teilweise unvereinbar wirken - und dennoch funktioniert das Album. Auch wenn sich Nena musikalisch stark von ihren Wurzeln entfernt, bleibt ihre Persönlichkeit, die durch jede Zeile klingt und somit auch alteingefleischte Fans begeistern wird, die sich schon vor 34 Jahren das erste Nena-Album auf den Plattenspieler warfen.

Ab dem 27. Februar ist 'Oldschool' erhältlich, und bald geht die Sängerin auch auf Clubtour: "So habe ich 1978 angefangen. Damit verbinde ich auf jeden Fall ein authentisches Oldschool-Gefühl."

bangshowvbiz

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