MUSIK: WM-Song war eigentlich für Freunde gedacht

Der Sänger Andreas Bourani komponierte den Hit ursprünglich für seine Lieben. Für ihn entwickeln sich echte Freundschaften erst mit viel Zeit.

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Andreas Bourani (Bild: Bang Showbiz Entertainment)

Andreas Bourani (Bild: Bang Showbiz Entertainment)

Andreas Bouranis 'Auf Uns' war die WM-Hymne des diesjährigen Fussball-Sommers. Nun gestand der gebürtige Augsburger im Interview mit dem Magazin 'Emotion' jedoch, dass der Song eigentlich seinen Kumpels gewidmet war. "Als ich 'Auf uns' schrieb, war ich im Kopf nicht beim Fussball, sondern bei meinen Freunden", verriet er jetzt über seinen Mega-Hit.

Was seine Qualitäten als Freund anbelangt, geht der 31-Jährige allerdings hart mit sich ins Gericht: "Weil ich mich zu selten melde", gestand er. Wenn er allerdings da sei, könne man eine gute Zeit mit ihm haben. Beziehungen sind für Bourani aber immer etwas, das viel Zeit braucht, um zu wachsen: "Freundschaft muss sich für mich beweisen, bevor ich mich einlasse."

Dass der Sänger momentan nicht besonders viel Zeit für seine Lieben hat, kann ihm bei seinem derzeitigen Erfolg wohl keiner übel nehmen: 'Auf uns' schoss in Deutschland und Österreich auf die Spitze der Singlecharts und wurde im Juli sogar mit der Platin-Schallplatte ausgezeichnet. Kürzlich sorgte der Track allerdings für jede Menge Aufsehen, als Bourani eine einstweilige Verfügung gegen die NPD in Thüringen einreichte. Er wollte damit bezwecken, dass die offen fremdenfeindliche Partei das Lied zukünftig nicht mehr bei Wahlveranstaltungen spielen darf. "Es ist in keiner Weise zu akzeptieren, dass sich Parteien ungefragt meiner Musik und meinen Kompositionen bedienen, um ihre Inhalte zu transportieren. Schon gar nicht, wenn diese in krassem Widerspruch zu meiner politischen Weltanschauung stehen", erklärte der Musiker in einer öffentlichen Stellungnahme.

bangshowbiz