NEW YORK: Designerin will Melania Trump nicht einkleiden

Für Michelle Obama hat sie mehrere Modelle erschaffen - deren Nachfolgerin Melania Trump will sie aber nicht einkleiden: Die in New York ansässige französische Designerin Sophie Théallet boykottiert die Unterstützung für die künftige First Lady der USA.

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Melania Trump muss sich eine eigene Designerin suchen. Die französische Designerin Sophie Théallet, die Michelle Obama einkleidete, weigert sich, für die neue First Lady zu arbeiten. (Bild: AP Photo/ Evan Vucci)

Melania Trump muss sich eine eigene Designerin suchen. Die französische Designerin Sophie Théallet, die Michelle Obama einkleidete, weigert sich, für die neue First Lady zu arbeiten. (Bild: AP Photo/ Evan Vucci)

Die 52-jährige Modeschöpferin erklärte in einem offenen Brief, sie und ihr Team stünden für «Vielfalt, individuelle Freiheit und den Respekt aller Lebensweisen». Daher werde sie Trump weder einkleiden, noch wolle sie mit ihr in Verbindung gebracht werden, schrieb Théallet in dem Brief, der am Donnerstag bekannt wurde.
 
Die «rassistische, sexistische und fremdenfeindliche Rhetorik» im Wahlkampf ihres Ehemanns, des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, sei «unvereinbar» mit ihren Werten. Sie wisse zwar, dass es nicht klug sei, sich als Modeunternehmen in die Politik einzumischen. Ihrem Familienunternehmen gehe es aber nicht nur ums Geld.
 
Die 52-jährige Théallet arbeitet seit über 15 Jahren in den USA und ist regelmässig auf den Modewochen in New York präsent. Michelle Obama hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Modelle der Designerin getragen. Théallet rief andere Modeschöpfer nun dazu auf, ihr zu folgen und Melania Trump nicht zu unterstützen.

sda