PARIS: Polizist in Frankreich tötet drei Menschen, einen Hund und sich

Ein Polizist in Frankreich hat nach einem Trennungsstreit drei Menschen getötet, seine Freundin schwer verletzt und sich anschliessend selbst erschossen. Die Tat ereignete sich am Samstagabend in Sarcelles, einem Vorort von Paris.

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Obwohl es rasch vor Ort war, konnte das Ambulanzteam dem Verunfallten nicht mehr helfen. (Symbolbild Keystone (Archiv))

Obwohl es rasch vor Ort war, konnte das Ambulanzteam dem Verunfallten nicht mehr helfen. (Symbolbild Keystone (Archiv))

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP fuhr der 31-Jährige nach seiner Schicht in Paris zu seiner Freundin und geriet mit ihr in Streit. Mit seiner Dienstwaffe schoss er der jungen Frau ins Gesicht und tötete daraufhin zwei Männer im Alter von 30 und 44 Jahren - einer von ihnen habe noch einzuschreiten versucht, berichtete AFP unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

Daraufhin erschoss der Polizist den Vater seiner Freundin, verletzte deren Mutter und Schwester und tötete den Hund der Familie. Später wurde der Schütze tot mit seiner Waffe in der Hand im Garten aufgefunden.

Die Freundin des Polizisten war am Sonntag noch in kritischem Zustand. Nach Angaben des Bürgermeisters von Sarcelles hatte sie dem Polizisten kurz zuvor gesagt, dass sie sich trennen wollte.

sda