Biologie

Ausgestorben geglaubter Fisch in Japan entdeckt

Ein japanischer Forscher hat eine seit 70 Jahren als ausgestorben geltende Fischart wiederentdeckt. Die Lachsart mit dem japanischen Namen Kunimasu lebe in einem See nahe des Vulkans Fudschi, sagte der Tetsuji Nakabo von der Universität Kyoto am Mittwoch.

Drucken
Teilen
Ein von der Universität Kyoto freigegebenes Bild eines Kunimasu

Ein von der Universität Kyoto freigegebenes Bild eines Kunimasu

Keystone

Sein Forschungsteam habe die Fischart im Saiko-See entdeckt, der rund 500 Kilometer südlich jenes Sees liege, in dem die Lachsart ursprünglich beheimatet war. Wissenschaftler hatten vermutet, dass ein Projekt zur Energiegewinnung im ursprünglichen Lebensraum 1940 dazu geführt hatte, dass der Kunimasu ausstarb.

"Ich war wirklich überrascht", sagte Nakabo zur Wiederentdeckung. "Dies ist ein sehr interessanter Fisch - er ist ein Schatz." Nun müsse dafür gesorgt werden, dass der Fisch geschützt werde und nicht noch einmal verschwinde. Derzeit gebe es im Saiko-See genügend Exemplare des Fisches, damit die Population überleben könne.