Diszipliniert

Baschi will keine Groupies in seiner Backstage-Garderobe

Baschi hat momentan ein volles Programm: In unzähligen Interviews wirbt er für sein neues Album "Neui Wält". "Ich stehe um 5.30 Uhr auf und bin um 20 Uhr wieder zu Hause." Das höre sich zwar anstrengend an, sei aber halb so schlimm - "schliesslich rede ich ja gerne."

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Der ehemalige "MusicStar"- Kandidat Baschi bei einem Auftritt (Archiv)

Der ehemalige "MusicStar"- Kandidat Baschi bei einem Auftritt (Archiv)

Keystone

Auch wenn er den Rummel um seine Person geniesst, ist Baschi auf dem Boden geblieben. Dies verdanke er seinen Eltern, sagt der 24-Jährige im Interview mit der "Basler Zeitung": "Meine Eltern hatten einen riesigen Einfluss auf meine Entwicklung. Sie lebten vor, wie man auf dem Boden bleibt."

Er sei antiautoritär erzogen worden, erzählt Baschi. "Ich durfte machen, was ich wollte. Genau weil ich diese Freiheit hatte, nahm ich die Selbstverantwortung sehr ernst."

Es komme zwar vor, dass er über die Stränge schlage. "Bei Zigaretten und Alkohol kann ich das Mass vergessen. Aber es gibt Schamgrenzen", erzählt der Baselländer. Er habe noch nie eine Schlägerei gehabt und auch noch nie "Drogen wie Kokain" genommen - obwohl sich "unzählige Gelegenheiten" ergeben hätten.

Und auch anderen Versuchungen widersteht Baschi, der seit sieben Jahren mit Katy Winter (27) zusammen ist. "Was Groupies betrifft, bin ich zum Beispiel stockkonservativ", sagt er. "Sie werden mich nie in einer Backstage-Garderobe mit zehn Frauen antreffen."