Pionier

Bertrand Piccard schwankt zwischen Enttäuschung und Freude

Während sein Solar-Flugzeug vorerst auf dem Boden bleiben muss, hat Flug-Pionier Bertrand Piccard in Genf den Rotkreuzball besucht. Dabei machte der 57-Jährige seinen Gefühlen Luft und sprach über den aktuellen Flug-Unterbruch.

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Bertrand Piccard (rechts) mit Kollege André Borschberg (Archiv)

Bertrand Piccard (rechts) mit Kollege André Borschberg (Archiv)

/EPA/ALI HAIDER

Ein Abenteuer sei der Weltumrundungsversuch, sagte Piccard im Gespräch mit "Glanz & Gloria". "Wenn es einfach wäre, hätte es bereits jemand anderes gemacht. Wir müssen alles selbst erfinden und entwickeln."

44 Stunden war Piccards Kollege André Boschberg in der Luft, bevor er die längste Etappe wegen schlechtem Wetter abbrechen und in Japan zwischenlanden musste - Hawaii hatte sein Ziel ursprünglich gelautet.

Natürlich sei er enttäuscht, sagte Piccard am Rande des Balls. Gleichzeitig verspüre er aber auch positive Gefühle, denn "44 Stunden am Stück in der Luft" seien ein Rekord in der Solarluftfahrtgeschichte. Und: "Wir wollen noch länger in der Luft bleiben. Das hängt nur vom Wetter ab."