Berlinale-Splitter

Bruno Ganz hat sich ein Grab in Zürich gekauft

Bruno Ganz brilliert im norwegischen Berlinale-Wettbewerbsbeitrag "Kraftidioten" als greiser serbischer Mafiaboss. Während die Kimi-Komödie sich dem Tod satirisch annähert, kann der 72-jährige Schweizer dem Tod nichts Komisches abgewinnen.

Drucken
Teilen
Bruno Ganz gewinnt dem Tod nichts Komisches ab (Archiv)

Bruno Ganz gewinnt dem Tod nichts Komisches ab (Archiv)

Keystone

"Ich habe mir ein Grab in Zürich gekauft. Das war keine komische Ehrung für mich, schon allein wegen des Preises", sagte ein launiger Ganz am Rande der Berlinale, an der der Film von Petter Moland vorgestellt wurde.

Zum Reiz, satirisch überspitzt einen Killer darzustellen, meinte Bruno Ganz: "Ich bin Schauspieler. Mein Wunsch ist es, soviel verschiedene Charaktere wie nur möglich darzustellen. Diesmal ist es ein Killer. Das hält lebendig. Wenn ich immer nur ein und dieselbe Rolle gespielt hätte, wäre ich schon vor Jahren künstlerisch tot gewesen."