Für Fabian Cancellara ist Runterfahren kein Problem

Nach einer verletzungsbedingten Zwangspause hat Radrennfahrer Fabian Cancellara das Training wieder aufgenommen. Für seine Frau und die beiden Töchter bedeutet dies eine Rückkehr in die gewohnten Muster. "Ich brachte das Programm der Familie durcheinander."

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Fabian Cancellara kann velohelmfreie Zeit geniessen (Archiv)

Fabian Cancellara kann velohelmfreie Zeit geniessen (Archiv)

SDA

Die ersten zwei Wochen nach dem Unfall in Belgien seien ganz schön "turbulent" gewesen. So ungewohnt sei es für seine Familie, den Papa tagein, tagaus zu Hause zu haben. "Dann brauchte es Geduld und Fingerspitzengefühl dafür, mich in den Alltag einzubringen", so Cancellara, der bei dem Massensturz Ende März zwei Lendenwirbelbrüche erlitten hatte, in der "Berner Zeitung".

Hilfreich war, dass es dem Profisportler von Natur aus keine Probleme bereitet, von heute auf morgen abzuschalten. "Ich kann sogar zwei Wochen lang am Strand liegen, von morgens bis abends essen - und war ohne schlechtes Gewissen", so der 34-Jährige weiter. "Aber irgendwann juckt es mich wieder." In diesem Fall habe sein Körper nach zweieinhalb Wochen gegen die "Ferien" zu rebellieren begonnen.