Vereinzelungssport

Helene Hegemann findet Yoga "ein bisschen unsympathisch"

Helene Hegemann wundert sich, warum Yoga so beliebt ist. "Ich habe gar nichts gegen Yoga. Das ist total zeitgemäss, aber auch ein bisschen unsympathisch. Die totale Vereinzelungssportart", so die Schriftstellerin und Regisseurin.

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Die Autorin Helene Hegemann hält wenig von Yoga. Diese Vereinzelungssportart findet sie "ein bisschen unsympathisch". (Archiv)

Die Autorin Helene Hegemann hält wenig von Yoga. Diese Vereinzelungssportart findet sie "ein bisschen unsympathisch". (Archiv)

Keystone/DPA dpa/A3637/_JÖRG CARSTENSEN

Yoga sei eine Art von Betätigung, bei der nichts von einem erwartet werde, sagte die 25-Jährige dem Magazin "Der Spiegel". "Du kannst in einen Kurs gehen, alles falsch machen, und dafür kritisiert dich niemand, du wirst höchstens in nettem Ton korrigiert", so die Autorin, die mit ihrem Debütroman "Axolotl Roadkill" bekannt wurde.

Weiter sagte sie: "Du hast keine Teamkollegen. Es geht nur um dich selbst. Dass jetzt alle in Deutschland auf Yoga abfahren und nicht Handball oder Beachvolleyball spielen oder tanzen gehen, finde ich schon interessant."