Studie

Je höher die Bildung, desto weniger Stoff trägt man

Zwischen Bildung und Freizügigkeit soll es einen direkten Zusammenhang geben. Eine deutsche Studie belegt, dass sich intelligente Frauen und Männer häufiger freizügig in Freibädern oder am Strand zeigen.

Silvia Schaub
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Christa Rigozzi im Stand.

Christa Rigozzi im Stand.

Keystone

Je höher die Bildung, desto weniger Stoff trägt man beim Baden. Zu diesem Fazit kommt das deutsche Meinungsforschungs-Institut Emnid. Bei Untersuchungen für das Reiseportal www.ab-in-den-urlaub.de fanden die Experten heraus, dass in der Altersgruppe bis 39 Jahre 44 Prozent der Frauen mit Matura oder Fachhochschulabschluss diesen Sommer im Bikini baden gehen wollen.

Ladys mit einem geringeren Bildungsgrad sind da wesentlich zurückhaltender: Bloss 20 Prozent setzen auf knappe Zweiteiler, 49 Prozent bevorzugen einen Einteiler.

Bei den Herren sieht das Bild ähnlich aus: Wer reif ist für die Uni, trägt häufiger eine sexy Badehose wie Slip oder Boxer. Geht es um FKK, sind 11 Prozent der Nacktbader Akademiker. Bei den weniger gebildeten Herren lassen nur 4 Prozent die Hüllen komplett fallen.

Wissen macht sexy

Diese Freizügigkeit steht übrigens ganz im Gegensatz zur allgemeinen Tendenz. Denn: Stoff ist in - sowohl bei ihr als auch bei ihm. So will fast die Hälfte der Frauen (44 Prozent) nur noch in Badeanzügen in Freibädern und an Stränden auflaufen. Vor allem die jüngeren Frauen zwischen 14 und 39 Jahren tendieren zu mehr Textil.

Spiessig geht's auch bei den Männern zu. Sexy ist out, langes Beinkleid in. Fast 60 Prozent der unter 40-Jährigen bevorzugen knielange Bade- oder Surfer-Shorts.

Somit scheinen Damen und Herren mit höherem Bildungsgrad nicht nur etwas im Kopf zu haben, sondern können - und wollen - sich auch sonst sehen lassen. Wissen macht eben doch sexy!